Für viele Menschen in unserer Stadt und im gesamten Rheinisch-Bergischen Kreis ist Werner Eßer das Gesicht der Arbeiterwohlfahrt (AWO), denn er setzt sich schon mehr als 6 Jahrzehnten für sie ein. Sein soziales Engagement geht aber weit über die AWO hinaus. Dafür wurde er mit der Ehrennadel in Gold am 10. August 2020 im Haus der AWO geehrt.

„Der hat sein Leben am besten verbracht, der die meisten Menschen hat froh gemacht“, fasst Werner Eßer seine Lebensphilosophie zusammen.

v.l. Hans Mettig (stellv. Kreisvorsitzender AWO Rhein-Oberberg), Corvin Kochan (Sachkundiger Bürger SPD-Fraktion), Michael Zalfen (stellv. Bürgermeister/SPD), Werner Eßer, Ralph Kühr (stellv. Kreisvorsitzender AWO Rhein-Oberberg), Klaus Orth (stellv. Vorsitzender SPD-Fraktion), Beate Ruland (Kreisvorsitzende AWO Rhein-Oberberg) und Martina Gilles (Geschäftsführerin AWO Rhein-Oberberg)
v.l. Hans Mettig (stellv. Kreisvorsitzender AWO Rhein-Oberberg), Corvin Kochan (Sachkundiger Bürger SPD-Fraktion), Michael Zalfen (stellv. Bürgermeister/SPD), Werner Eßer, Ralph Kühr (stellv. Kreisvorsitzender AWO Rhein-Oberberg), Klaus Orth (stellv. Vorsitzender SPD-Fraktion), Beate Ruland (Kreisvorsitzende AWO Rhein-Oberberg) und Martina Gilles (Geschäftsführerin AWO Rhein-Oberberg)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vielfältiges Gesellschaftliches Engagement

Begonnen hat er seine ehrenamtliche Arbeit im Jahre 1958. Schon im Alter von 13 Jahren sammelte er für das Müttergenesungswerk der AWO.

Im AWO-Ortsverein Bergisch Gladbach ist der Sozialdemokrat seit 1968 aktiv: Zunächst als Schriftführer, 1969 wurde er stellvertretender Vorsitzender, von 1971 bis 2004 war er Vorsitzender, von 2011 bis 2013 war er Kassierer und ab 2013 nochmals Vorsitzender.

Von 1960 bis 1980 war er zudem ehrenamtlicher Mitarbeiter der Gladbacher AWO-Geschäftsstelle Am Birkenbusch und 17-maliger Betreuer von überörtlichen AWO-Ferienmaßnahmen.

Auch im AWO Kreisverband Rheinisch-Bergischer Kreis hatte Werner Eßer Vorstandsämter inne: Von 1968 bis 1980 war er Schriftführer und anschließend bis 2010 Geschäftsführer.

Bis heute ist er stellvertretender Kreisvorsitzender der AWO Rhein-Oberberg.

Für den Förderverein des AWO-Seniorenzentrums Saaler Mühle ist er ebenfalls seit 1993 aktiv: Von 2000 bis 2012 war er Revisor. 2012 übernahm Werner Eßer dann das Amt des Vorsitzenden.

Auch in der Kommunalpolitik engagierte sich das SPD-Mitglied: Anfang der 1970-er Jahren vertrat er die SPD-Fraktion Bergisch Gladbach im Jugend- und Familienausschusses im Rat der Stadt Bergisch Gladbach. Mitglied des städtischen Jugendhilfeausschusses war er von 1981 bis 2004.
Von 1984 bis 2004 war er zudem Mitglied des Jugendhilfeausschusses des Rheinisch-Bergischen Kreises.

Darüber hinaus engagiert sich Werner Eßer seit der Gründung 1993 für den Verein Lebensgemeinschaft Jugend e.V. als Vorsitzender.

„Werner Eßer ist das Gesicht der AWO in Bergisch Gladbach. Er setzt sich seit Jahrzehnten für seine Mitmenschen ein. Die gute Qualität der sozialen Infrastruktur in unserer Stadt ist nicht zuletzt auch der Verdienst von Werner Eßer“, bekräftigt Klaus Orth (stellvertretender Vorsitzender SPD-Fraktion Bergisch Gladbach), auf dessen Initiative hin unsere Fraktion den Sozialdemokraten für die Ehrennadel vorgeschlagen hatte.

Foto: AWO Rhein-Oberberg