Ute Stauer
Ute Stauer

Berufsschuldozentin, Erwachsenenbildnerin

  • Mitglied des Ausschusses für Anregungen und Beschwerden
  • Mitglied des Ausschusses für Soziales, Wohnungswesen, Demografie, Gleichstellung Frau und Mann
  • Mitglied des Inklusionsbeirates
  • Sachkundige Bürgerin im Kreistag des Rheinischen Bergischen Kreises, Ausschuss für Personal und Organisation

Mitgliedschaften:

  • In der SPD seit 1987
  • ai
  • GEW
  • Lobby Control
  • IHK Köln
  • Haus und Grund
  • evangelisch

Seit 2000 lebe ich in Refrath. Deshalb bin ich vertraut mit Ihren Anliegen und damit, wo die Potenziale von Bergisch Gladbach und dem Rheinisch- Bergischen Kreis liegen. Denn eins liegt auf der Hand: Der Strukturwandel und die damit verbundenen Aufgaben wie Ausbau von Digitalisierung, Wirtschaftsförderung, Verkehrsinfrastruktur und die Schaffung bezahlbaren Wohnraums lassen sich nur in guter Kooperation gestalten.

Durch viele Jahre Erfahrung als Freiberuflerin, u.a. in den Bereichen

  • Kultur,
  • universitäre Bildung im In- und Ausland,
  • auf dem Feld der Integration insbesondere von Frauen nach längerer Erziehungszeit und Familienpflege, Menschen mit Zuwanderungsgeschichte, Menschen mit psychischen und körperlichen Einschränkungen in den ersten Arbeitsmarkt

kenne ich die prekäre Lage von Solo-Selbständigen und die Herausforderungen, vor denen Menschen mit guten Ideen, viel Mut, hoher Kompetenz, aber wenig Eigenkapital stehen.

Als Dozentin u.a. für Kommunikation, Berufs- und Studienorientierung und Politik an einem Bergisch Gladbacher Berufskolleg kenne ich die Licht- und Schattenseiten von Digitalisierung und im Umgang mit den sogenannten Sozialen Medien im pädagogischen Bereich: Eine gute technische Ausstattung allein reicht nicht. Medienkompetenz und solide Kenntnisse über unser politisches System gehören zwingend zur demokratischen Grundbildung.

Darüber hinaus haben mich viele Jahre Erfahrung in Familienpflege geprägt: Die Vereinbarkeit von Pflege, Beruf und politischem Engagement haben mich zeitweise vor große persönliche Herausforderungen gestellt. Die Situation von Pflegepersonal in Krankenhäusern, Altenheimen und in der ambulanten Pflege ist mir bewusst und verdient unser aller Engagement, damit sich endlich etwas grundlegend bessert.

Was habe ich mit auf den Weg gebracht:

  • das Positionspapier der SPD zur Stadtentwicklung in Bergisch Gladbach: Wohnen – Leben –Arbeiten
  • ein Konzept zur Förderung von Pop Up-Stores gegen die Verödung der Innenstadtlagen durch Leerstände von Ladenlokalen
  • die Belastung durch Fluglärm ist wieder deutlich im Fokus unseres Handelns und Konzepte zur Reduktion in Zusammenarbeit mit Anrainer-Kommunen im RBK
  • die Schaffung der Stelle eines Förderlotsen im Bereich der städtischen Wirtschaftsförderung, wenn Frank Stein Ihr Bürgermeister von Bergisch Gladbach wird.

Was ich für Bergisch Gladbach erreichen möchte:

  • Bergisch Gladbach soll Mitglied des weltweiten Netzwerks Stadt im Wandel (= Transition Town) werden; damit sollen gleichzeitig europaweite Kooperationen geschaffen bzw. gestärkt werden.
  • Wohnraum soll sozial und ökologisch nachhaltig, kostengünstig und schneller geschaffen werden, durch den Einsatz neuer Technologien und umweltfreundlicher Baumaterialien.
  • Das Prinzip „Housing first“ soll Menschen aus der Wohnungslosigkeit befreien und ihnen die Perspektive für eine Erwerbstätigkeit eröffnen.
  • Die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Pflege soll weiter gestärkt werden durch die Schaffung verbesserter Betreuungsnetzwerke in Kooperation mit Hochschulen wie der Technischen Hochschule Köln, insbesondere mit dem neu geschaffenen Fachbereich Kindheitspädagogik und Familienbildung.
  • Wirtschaftsförderung in Bergisch Gladbach, in Kooperation mit dem Rheinisch- Bergischen Kreis, soll der Schaffung genossenschaftlicher Strukturen und anderen dem Gemeinwohl verpflichteten Unternehmensformen (Social Entrepreneurship) hohe Priorität einräumen. Ein Vorbild für eine erfolgreiche genossenschaftliche Unternehmenskultur ist ohne Zweifel die spanische Firma Mondragon.
  • Förderung der Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt durch anonymisierte Bewerbungsverfahren in der Verwaltung
  • Die Einrichtung eines Kinder- und Jugendparlaments, damit sich Kinder und Jugendliche an der Gestaltung ihrer Stadt beteiligen können, stellt einen wesentlichen Baustein zur Förderung demokratischen Bewusstseins dar.
  • Im Dialog mit Ihnen, den Bürgern und Bürgerinnen, sollen Dienstleistungstrukturen verbessert werden, integrativ und inklusiv. Die Digitalisierung kann hier vieles vereinfachen.

Eine lebendige Kulturszene soll durch Förderstrukturen krisenfest(er) gemacht werden. Denn erst eine vielfältige Kulturszene stärkt die demokratische, solidarische Gesellschaft einer Stadt!

Kontakt:
In der Auen 86
51427 Bergisch Gladbach
Telefon: 0170/5558089
ute.stauer@spd-gl.de

Über mich:
Jahrgang 1963
– Berufsschuldozentin
– Erwachsenenbildnerin