Corvin Kochan, Jusos Vorsitzender

Als Jusos unterstützen wir die Dirt- Stylers bei ihren Vorhaben und Plänen eine geeignete Fläche für den Sport und ihre Vereinsarbeit zu finden.“ So kommentiert der Bergisch Gladbacher Juso- Vorsitzende Corvin Kochan die erneute Berichterstattung über die mittlerweile Jahre andauernde Diskussion um die Dirt-Stylers im sogenannten Nutbush in Bergisch Gladbach. In dem Fall, dass die Duldung nicht aufrecht gehalten werden kann, sollte die Stadtverwaltung die von den Dirt Stylers in Betracht gezogenen Fläche, welche sich im Eigentum der Stadt befindet, nach einem Antrag des Vereines in einem Bauleitverfahren prüfen.

Ein solches Verfahren, so Klaus Waldschmidt (Vorsitzender der SPD- Fraktion) würde die SPD unterstützen: „Sollte in einem Bauleitverfahren die Ausweisung des städtischen Geländes im Sinne der Dirt Stylers zulässig sein, werden wir dies ermöglichen. Wir wissen welche wertvolle Jugendarbeit die Dirt Stylers in all den Jahren geleistet haben. Bergisch Gladbach braucht attraktive Angebote für unseren Nachwuchs.“

Dem schließt sich Kochan an: „Keinesfalls darf der Verein von der Politik alleine gelassen werden. Ein vollständiger Verlust des Vereins und seiner Aktivitäten wäre ein unschätzbarer Verlust für Stadt.“

Klaus W. Waldschmidt

Auch im Falle eines negativen Ergebnisses in einem solchen Bauleitverfahren, so sind sich Kochan und Waldschmidt einig, sollte die Stadtverwaltung weitere in Frage kommende Flächen im Gespräch mit den Dirt Stylers suchen und prüfen. In Betracht käme bspw. eine an der IGP befindliche Fläche, welche zwar nicht die im Nutbush vorzufindende Hanglage im Wald besitzt aber dennoch durch eventuelle Aufschüttungen den Vereinssport gewährleisten kann.

Uns ist wichtig den Dirt Stylers zu signalisieren, dass wir ihre Arbeit schätzen und sie in unseren Möglichkeiten dabei unterstützen eine für alle zufriedenstellende Lösung zu finden“- so Waldschmidt und Kochan abschließend.