Michael Schubek, Bürgermeister für Bergisch Gladbach
Michael Schubek, Bürgermeister für Bergisch Gladbach

Se­ine Par­te­if­re­un­de be­re­iten ihm mit 92% Zus­timmung ein „Tra­umer­gebnis“. Schu­bek tritt an „um Ve­rant­wor­tung zu über­nehmen und Ent­sche­idun­gen zu tref­fen“

Über 100 Mens­chen zog es am Don­ners­ta­gabend in den Glad­ba­cher Rats­sa­al um Mi­cha­el Schu­bek ken­nenzu­ler­nen, ihm Fra­gen zu stel­len, zu­zuhören und Wünsche mit­zu­geben. Der An­lass war die öffent­li­che Mitg­li­eder­versamm­lung des hi­esi­gen SPD-Ort­sve­re­ins zur Wahl des Bürger­me­is­terkan­di­daten.

Ju­lit­ta Münch, ehem. Mo­dera­torin der WDR-Sen­dung „Hal­lo Ü-Wa­gen“ führte so­uverän durch einen Abend, der so gar nicht in das Bild einer Par­te­ive­rans­tal­tung mit all ih­ren Re­gula­ri­en und Form­vors­chrif­ten pass­te.

Zu Be­ginn wur­den die Zusc­ha­uer über­rascht durch den Auft­ritt si­eben jun­ger Da­men des The­ater-En­semb­les „Spi­el­wut“, die mit Ih­rer Aufführung Missstände un­se­rer Ge­sell­schaft auf­ze­ig­ten, ein­herge­hend da­mit, dass der Ju­gend „nicht al­les egal“ sei und (auch) sie sich be­te­ili­gen will und soll.

„Be­te­ili­gung“ – Das war das Stich­wort für Ju­lit­ta Münch: Sie durc­hqu­er­te unermüdlich die Zusc­ha­uer­re­ihen und frag­te die Bürge­rin­nen und Bürger nach Ih­ren Wünschen und Hoff­nun­gen an einen ne­uen Bürger­me­is­ter.

Schu­bek will „un­be­qu­eme The­men ans­chne­iden“, „ge­me­in­sam mit den Bürgern, den Par­te­ien und den Mi­tar­be­itern der Ver­waltung We­ge fin­den un­se­re Stadt zu ges­talten. Ich möchte gewählt wer­den um di­ese Pro­zes­se zu­sam­men zu brin­gen, Ent­sche­idun­gen zu tref­fen und da­mit die Ve­rant­wor­tung zu über­nehmen.“ so der SPD-Hoff­nungsträger.

Mi­cha­el Schu­bek möchte eine Ba­ums­chutz­sat­zung für die Ge­samt­stadt einführen. Das herr­schen­de Rad­weg-Cha­os – Ber­gisch Glad­bach ist la­ut ADFC die fahr­ra­dunf­re­und­lich­ste Stadt Nord­rhe­in-West­fa­lens – erklärt er zur „Chef­sa­che“. Ein flächen­decken­des Rad­wegnetz müsse drin­gend her.

Auch die Ver­sorgung mit Kin­derta­gesstätten re­icht nicht aus. Schu­bek will eine we­iter Ki­ta im Ra­um Ref­rath/Bens­berg schaf­fen.

Auch in der Stadt­ver­waltung will Schu­bek schnel­le Ver­besse­run­gen: Dort müsse eine bes­se­re Ve­re­in­barke­it von Fa­milie und Be­ruf herr­schen, der plan­lo­se Per­so­nalab­bau muss ges­toppt wer­den und Fach­be­re­ich­sle­iter­posten sol­len nach Eig­nung und nicht wie bi­sher nur nach Par­te­ibuch ver­ge­ben wer­den. Außer­dem ist die sog. „Be­set­zungssper­re“ ein Ärger­nis für die Mi­tar­be­iter und schaf­fe vi­ele Prob­le­me.

Die SPD ist die Kul­turpar­tei un­se­rer Stadt – und will es auch we­iter­hin ble­iben: Wir weh­ren uns ge­gen den kul­tu­rel­len Kahlschlag.

Aber auch Sa­uber­ke­it ist eine Fra­ge von Kul­tur. Mit einem Prog­ramm zur bes­se­ren Sa­uber­ke­it in un­se­rer Stadt möchte Mi­cha­el Schu­bek das Stadt­bild würdi­ger ma­chen.

Be­ruf­lich ist der Dipl.-Fi­nanz­wirt Schu­bek ein Mann der Zah­len. „Ich kann nicht gut schla­fen, wenn ich da­ran den­ke, was wir un­se­ren Kin­dern für einen Schul­denberg hin­terlas­sen. Vi­ele spre­chen darüber, we­nige tun et­was. Jetzt wird es Ze­it zu han­deln.“

Als Fi­nanz­di­rek­tor weiß er: „Ich ha­be noch ke­in Sys­tem er­lebt, dass man nicht ef­fi­zi­en­ter ma­chen kann.“ So will er den Ha­us­halt überprüfen und Missstände be­heben.

Dann wur­de das Wah­lergeb­nis verkündet: Mi­cha­el Schu­bek erhält die Stim­men von 59 der an­we­sen­den 64 Mitg­li­eder (≙92 %; 3 Ent­hal­tungen; 1 Ne­in). Se­in fröhli­ches Ge­sicht und se­in Dank wer­den übertüncht von fre­netisc­hem App­la­us der Mens­chen im Sa­al, der sich mi­nuten­lang hin­zi­eht.

Li­ebe Ber­gisch Glad­ba­cherin­nen und Ber­gisch Glad­ba­cher,

wir la­den Sie herz­lich zu un­se­rer öffent­li­chen Mitg­li­eder­versamm­lung zur Wahl un­se­res Ber­gisch Glad­ba­cher Bürger­me­is­terkan­di­daten ein.

Die Veranstaltung findet statt am Don­ners­tag, den 20. Feb­ru­ar 2014 um 19.30 Uhr im Rats­sa­al Rat­ha­us Ber­gisch Glad­bach, Kon­rad Ade­na­uer Platz 1, 51465 Ber­gisch Glad­bach (Stadt­mit­te).

Als Bürger­me­is­terkan­di­dat schlägt der Vors­tand Mi­cha­el Schu­bek vor.

Mi­cha­el Schu­bek wirft se­ine große Er­fahrung als Führungskraft in einem großen Un­terneh­men in die Wa­ags­cha­le und möchte mit dem Le­itt­he­ma Be­te­ili­gung zunächst Dich und dann al­le Bürger von Ber­gisch Glad­bach be­ge­is­tern.

We­iter­hin wol­len wir un­ser Wahl­kampfprog­ramm für die Kom­mu­nal­wahl 2014 ve­rabs­chi­eden, welc­hes eben­falls un­ter di­esem Le­itt­he­ma steht.

Mo­deri­ert wird die Ve­rans­tal­tung durch die langjähri­ge „Hal­lo Ü-Wa­gen“ -Mo­dera­torin  Ju­lit­ta Münch.

Außer­dem be­re­iten wir noch eine kul­tu­rel­le Über­rasc­hung für Sie vor.

Ge­me­in­sa­me Pres­se­erklärung von SPD Frak­ti­on u. Bündnis 90/Die Grünen

Stadt­wer­ke: Ze­it für die Bürger­be­te­ili­gung

SPD und Bündnis 90/ Die Grünen wer­den im kom­menden Ha­up­ta­uss­chuss die Durchführung von In­forma­ti­ons­ve­rans­tal­tungen be­ant­ra­gen, in de­nen über die Gründung der Stadt­wer­ke be­rich­tet wird.

„Der Pro­zess, der nun zu En­de geht, muss­te aus ver­hand­lung­stak­tisc­hen Gründen un­ter dem Si­egel der Vers­chwi­egen­he­it geführt wer­den. Auf di­esen Grund­satz ha­ben sich die SPD Frak­ti­on und die Frak­ti­on Bündnis 90/Die Grünen ger­ne verp­flich­ten las­sen. Da wir aber nun vor einer sehr wich­ti­gen Ent­sche­idung ste­hen, die die Ener­gi­ever­sorgung für 2 Jahr­zeh­nte bes­timmen wird und wir über ho­he zwe­is­telli­ge Mil­li­one­nin­vesti­ti­onen spre­chen, sind die Frak­ti­onen zu dem Ur­te­il ge­langt, dass nun die Bürgers­chaft ein­ge­bun­den wer­den muss“, so die ver­sammel­ten Frak­ti­ons­spit­zen. Ge­me­in­sam erklären sie: „Wir for­dern be­wusst ke­inen Bürge­rent­sche­id, da di­ese Ent­sche­idung zu komp­lex für ein schlich­tes Ja und Ne­in ist.“

„Wir be­ant­ra­gen im Ha­up­ta­uss­chuss die Durchführung von vi­er In­forma­ti­ons­ve­rans­tal­tungen, wo so­wohl die Mitg­li­eder des frak­ti­onsüberg­re­ifen­den Len­kungskre­ises, als auch die Be­rater, und die Ver­waltung die Er­gebnis­se des zwe­ijähri­gen Pro­zes­ses vors­tel­len“, so Kla­us Waldschmidt. „Die Frak­ti­on Bündnis 90/Die Grünen ist sehr zu­ver­sich­tlich, dass wir ge­me­in­sam mit den Bürge­rin­nen und Bürgern auf dem Weg zu einer gu­ten Lösung sind. Wir wol­len über­ze­ugen und wir ste­hen dort ger­ne Re­de und Ant­wort, sagt Edelt­ra­ud Schun­dau, Frak­ti­ons­vor­sitzen­de.

Zwisc­hen­ze­it­lich hat der Bürger­me­is­ter sig­na­lisi­ert, dass er di­eser Idee fol­gen will.

Mi­cha­el Zal­fen
Pres­sesp­re­cher

Michael Schubek, Bürgermeister für Bergisch GladbachTrans­pa­renz der po­litisc­hen Ent­sche­idun­gen und die ak­ti­ve Be­te­ili­gung der Bürger an di­esen Ent­sche­idun­gen sol­len die zent­ra­len The­men für den Kom­mu­nal­wahl­kampf der SPD in Ber­gisch Glad­bach wer­den. Mit dem eins­tim­mi­gen Vo­tum des Vors­tan­des wird sich der 53 jähri­ge Mi­cha­el Schu­bek, er­fahre­ne Führungskraft eines nam­haften Luft­fahr­tkon­zerns in den nächsten Wo­chen den SPD-Mitg­li­edern vors­tel­len und um Un­terstützung wer­ben. „Wir sind über­ze­ugt, mit Mi­cha­el Schu­bek einen her­vorra­gen­den Kan­di­daten ge­fun­den zu ha­ben, der mit Tatk­raft, Le­bens- und Führung­ser­fahrung Ber­gisch Glad­bach ges­talten will“, so SPD-Chef Ro­bert Win­kels .

Die Be­te­ili­gung der Mens­chen ist ein we­sent­li­cher Eck­pfe­iler so­zi­al­de­mok­ra­tisc­her Po­litik. „Hi­erfür gibt es ge­rade in der Kom­mu­nal­po­litik vi­elfälti­ge Möglich­ke­iten, die wir we­iter ges­talten und ausschöpfen wol­len“, so Mi­cha­el Schu­bek. De­shalb wol­len wir der Mitg­li­eder­versamm­lung als Le­itt­he­ma für den Wahl­kampf „Bürger­be­te­ili­gung“ vors­chla­gen und den Wahl­kampf dafür nut­zen, di­eses The­ma mit den Bürgern und Bürge­rin­nen zu dis­ku­ti­eren und konk­ret zu ma­chen. Das Wahl­prog­ramm wird de­shalb in der Par­tei und mit den Bürgern und Bürge­rin­nen ent­wic­kelt. Die Wahl­kamp­fze­it soll dafür ge­nutzt wer­den. Die SPD hat Er­fahrung mit der Vor­re­iter­rolle, Ent­sche­idun­gen auf eine bre­ite Ba­sis zu stel­len. Die ge­rade statt­ge­fun­de­ne Abs­tim­mung der Mitg­li­eder über den Ko­ali­ti­ons­ver­trag ist ein Be­leg dafür.

Be­te­ili­gung der Bürger ist ke­in Selbstzweck, sie führt zu einer le­ben­di­geren Stadt: „Mits­pra­che bei po­litisc­hen Pro­jek­ten, Wünsche und Ide­en der Bürger für ein Le­ben mi­te­inan­der aufg­re­ifen, eine le­ben­di­ge Stadt ges­talten – für uns al­le – Das ist me­in Zi­el für Ber­gisch Glad­bach“ sagt Mi­cha­el Schu­bek.

Gle­ic­hes gilt auch in der Stadt­ver­waltung: Be­te­ili­gung der Mi­tar­be­iter führt auch zu einer le­ben­di­geren Ver­waltung. „Die po­litisc­he Führung muss die Zi­ele fest­le­gen. Die Fach­kom­pe­tenz in der Ver­waltung kann aber nur ge­nutzt wer­den, wenn auch Hand­lungsspi­elräume bes­te­hen und Vert­ra­uen so­wie Res­pekt vor der Kom­pe­tenz und Le­is­tungsfähig­ke­it der Mi­tar­be­iter bes­teht.“ so Dip­lom-Volk­swirt Schu­bek. Di­ese Er­kenn­tnis ba­si­ert auf se­iner langjähri­gen Führung­ser­fahrung.

Mi­cha­el Schu­bek will vi­ele Mens­chen er­re­ic­hen und für ih­re Stadt be­ge­is­tern und da­mit einen Pro­zess star­ten, der nicht mit der Kom­mu­nal­wahl en­det

Der in­te­res­sante Le­bens­la­uf von Mi­cha­el Schu­bek hat das Fin­dung­sko­mitee der SPD über­ze­ugt.

Mi­cha­el Schu­bek wur­de am 10. März 1960 in Ober­ha­usen ge­boren, ist ver­he­ira­tet und Va­ter zwe­ier er­wach­se­ner Söhne.

Nach dem Stu­di­um der Volk­swirtschaft­sleh­re mit dem Schwer­punkt In­terna­ti­ona­le Wirt­schafts­be­zi­ehun­gen und Ent­wic­klung­shil­fe so­wie Po­litik­wissens­chaf­ten an den Uni­ver­sitäten Bo­chum, Tri­er und Wi­en ist er mit se­iner Fa­milie ers­tmals 1986 nach Ber­gisch Glad­bach ge­zogen, als er se­ine be­ruf­li­che La­uf­bahn bei der De­uts­chen Luft­han­sa in Köln be­gann.

Ab 1993 ar­be­ite­te er als Fi­nanz­di­rek­tor für ein de­utsch-chi­nesisc­hes Ge­me­ins­chaft­sun­terneh­men der Luft­han­sa in Pe­king.

1997 zog Schu­bek nach Ham­burg und war ve­rant­wor­tlich für die Gründung der Luft­han­sa Tech­nik Lo­gis­tik GmbH.

2001 kam er als Ka­ufmännisc­her Le­iter und Mitg­li­ed der Geschäftsle­itung zur Kölner Luft­han­sa-Toch­ter „Ci­tyLi­ne“, die mit ca. 2.400 Mi­tar­be­itern für die Luft­han­sa fli­egt. Se­it­dem wohnt er in Ber­gisch Glad­bach-Hand.

Da­neben ist er Gründer und Part­ner der Or­ga­nisa­ti­ons­be­ratung So­lidar­Consult, die ins­be­son­de­re so­zi­alen Or­ga­nisa­ti­onen bei ih­ren Rest­ruk­tu­ri­erungspro­zes­sen hilft di­ese durch Be­te­ili­gung der Mi­tar­be­iter so­lida­risch zu ges­talten.

We­iter­hin en­ga­gi­ert sich Mi­cha­el Schu­bek ak­tiv im Vors­tand des Ber­gisch Glad­ba­cher Ve­re­ins „mi­te­in-an­ders“, der sich für die Ent­wic­klung ne­uer Wohn­for­men in un­se­rer Stadt ein­setzt.

Kla­us Wolf­gang Waldschmidt, Frak­ti­ons­vor­sitzen­der

Re­de zum Ent­wurf der Ha­us­halt­ssat­zung 2014  anlässlich der Besc­hluss­fas­sung in der Sit­zung des Ra­tes der  Stadt Ber­gisch Glad­bach am 17.12.2013 (es gilt das gesp­ro­chene Wort)

Sehr ge­ehr­ter Herr Bürger­me­is­ter,
sehr ge­ehr­te Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen,
sehr ge­ehr­te Da­men und Her­ren!

Vor vi­er Jah­ren sind Sie, Herr Ur­bach, ge­me­in­sam mit den Rats­her­ren und Rats­fra­uen von CDU und FDP an­getre­ten, die Fi­nan­zen un­se­rer Stadt nach­hal­tig zu sa­ni­eren.

Die Pfe­ile Ih­rer Spar­maßnah­men nach Ra­senmäherp­rin­zip tra­fen ins­be­son­de­re die so­zi­ale und kul­tu­rel­le Inf­ras­truk­tur in Ber­gisch Glad­bach.

Se­it Jah­ren wur­den die Zuschüsse für die Sach­kos­ten der Se­ni­oren­be­geg­nungsstätten nicht erhöht. Ih­nen ist es nicht pe­in­lich, die vom So­zi­alauss­chuss ge­for­derte Erhöhung um den Inf­la­ti­on­sa­usg­le­ich an einem Bet­rag von 5.000 EUR sche­itern zu las­sen.

Li­eber fi­nan­zi­eren Sie aus dem­selben Topf die Prunk­sit­zung des Glad­ba­cher Kar­ne­vals.

Ge­gen den er­bitter­ten Wi­ders­tand me­iner Frak­ti­on – al­len vo­ran der Kul­tu­ra­uss­chuss­vor­sitzen­de Dr. Mi­ege – pe­its­chten Sie den Kahlschlag für das The­aterp­rog­ramm des Ber­gisc­hen Löwen durch. He­ute spi­elen sich die Christ­de­mok­ra­ten sche­in­he­ilig als Ret­ter auf.

Ihr Ver­such, „mal eben so eine Schu­le weg­zuspa­ren“, ist uns auch noch als be­son­ders kre­ativ in Erin­ne­rung.

Um­so un­verständli­cher muss es für die Bürge­rin­nen und Bürger se­in, dass in Ih­rem Ha­us­haltspla­nent­wurf die Per­so­nala­uf­wendun­gen im Verhältnis zum An­satz 2013 um mehr als 7 Mio. EUR ste­igen sol­len!

Dass we­nige Ta­ge nach Einb­rin­gung der Ha­us­halt­ssat­zung zu­dem eine wun­dersa­me Meh­rung der Per­so­nal­kosten um mehr als 3 Mio. EUR eint­rat, lässt er­hebli­che Zwe­ifel an per­so­nal- und ha­us­halt­spo­litisc­her Kom­pe­tenz auf­kommen.

Wir al­le wis­sen – u.a. auch aus persönli­chen Gesprächen mit Mi­tar­be­ite­rin­nen und Mi­tar­be­itern -, dass die Per­so­nal­si­tu­ation an­gespannt ist.

Ge­genüber den Beschäftig­ten und auch ge­genüber den Bürge­rin­nen und Bürgern, die de­ren Di­ens­tle­is­tungen in Ans­pruch neh­men, bes­teht die Pflicht, hi­er nach Ur­sa­chen zu su­chen und Ab­hilfe zu schaf­fen.

Das hat me­ine Frak­ti­on im zuständi­gen Ha­up­ta­uss­chuss ausdrücklich ge­for­dert.

Er­gebnis­se ha­ben Sie bis he­ute nicht ge­li­efert!

Bis zum Jah­re 2009 lag die Per­so­nal­ve­rant­wor­tung bei einem Per­so­nal­de­zer­nenten. Di­ese Auf­ga­be ha­ben Sie, Herr Bürger­me­is­ter, nach Ih­rem Amt­san­tritt in Per­son über­nommen.

Für die Per­so­nal­si­tu­ation sind Sie so­mit persönlich und un­mittel­bar ve­rant­wor­tlich.

Sie wer­den Ih­re Gründe ha­ben, Führung­spo­siti­onen nur noch mit ex­ternen Be­wer­be­rin­nen und Be­wer­bern zu be­set­zen, wo­bei of­fensich­tlich we­der Par­te­ibuch noch persönli­che Be­kanntschaft mit Ih­nen ein Kar­ri­ere­hin­dernis dars­tellt.

Mit be­son­de­rer Fre­ude darf ich mit me­inen Frak­ti­ons­kol­le­gin­nen und –kol­le­gen in den Rats­sit­zungen fron­tal auf die ver­sammel­te Führung­sri­ege blic­ken:

Fach­be­re­ich­sle­iter 1 – CDU-Mitg­li­ed

Fach­be­re­ich­sle­iter 2 – CDU-Mitg­li­ed

Fach­be­re­ich­sle­iter 3 – CDU-Mitg­li­ed

Fach­be­re­ich­sle­iter 4 – CDU-Mitg­li­ed

Fach­be­re­ich­sle­ite­rin 5 – CDU-Mitg­li­ed,

Fach­be­re­ich­sle­ite­rin für Ju­gend und So­zi­ales – al­lerdings oh­ne die Vo­ra­us­setzun­gen nach § 72 KJHG

Fach­be­re­ich­sle­ite­rin 6 – Fach­frau, für de­ren Nach­fol­ge sol­len be­re­its Be­wer­bungen von Sand­kas­tenf­re­un­den des Bürger­me­is­ters ein­ge­gan­gen se­in

Fach­be­re­ich­sle­iter 7 – CDU-Mitg­li­ed

Fach­be­re­ich­sle­iter 8 – kann noch wer­den, hat sich in der Ver­gangen­he­it als fle­xibel  er­wi­esen.

Von einer solch ho­moge­nen Führung­sbe­set­zung träumt man selbst im ti­efs­ten Ni­eder­ba­yern.

Um Miss­verständnis­sen und Feh­linterp­re­tati­onen vor­zu­be­ugen:

Ich bin der Über­ze­ugung, dass sich un­ter den Fach­be­re­ich­sle­itern mit CDU-Par­te­ibuch auch kom­pe­ten­te und en­ga­gi­er­te Führung­spersönlich­ke­iten be­fin­den.

Par­te­imitg­li­eds­chaft darf ke­in Auss­chlusskri­teri­um se­in.

Aber:

Kom­mu­nal­verwal­tungen sind auch ke­ine Selbstbe­di­enungsläden für Par­te­ien und Bürger­me­is­ter!

Sehr ge­ehr­te Da­men und Her­ren,

me­ine Frak­ti­on ver­kennt nicht, dass in Ar­be­its­be­re­ic­hen un­se­rer Ver­waltung Meh­rarbe­it anfällt, die durch Per­so­nal­verla­gerung und –zu­set­zung kom­pensi­ert wer­den muss. Di­es gilt ins­be­son­de­re für die Bet­re­uung der Schul­sa­ni­erun­gen im Im­mo­bili­en­betri­eb, im Kin­der- und Ju­gend­be­re­ich so­wie für die Ab­te­ilung Stadtgrün.

Aber dort, wo Ver­waltung zum Selbstzweck wird, wo Ver­waltung sich selbst ver­waltet, scha­uen wir ge­na­uer hin:

Nämlich in den Or­ga­nisa­ti­ons- und Per­so­nal-Fach­be­re­ich 1, für den Sie, Herr Bürger­me­is­ter, als Per­so­nal­de­zer­nent un­mittel­bar ve­rant­wor­tlich sind.

Dort ist die An­zahl der Stel­len se­it Ih­rem Amt­san­tritt im Jah­re 2009 von 55 auf nun­mehr 61 ges­ti­egen. Di­es ha­ben Sie in einem Schre­iben an mich vom 21.11.2013 ausdrücklich ein­geräumt.

Für die Stel­le­na­ufblähung gibt es – zu­min­dest ob­jektiv ge­sehen – ke­ine Gründe:

Es fällt ke­iner­lei Meh­ra­uf­wand an, ins­be­son­de­re wer­den ke­ine zusätzli­chen Auf­ga­ben wahr­ge­nom­men; vi­el­mehr wur­den durch Ausg­li­ede­rung des Bürger­me­is­terbüros, das se­it 2010 Stabs­stel­le des Bürger­me­is­ters ist, Auf­ga­ben re­duzi­ert.

Gle­ich­wohl si­eht die Ne­uor­ga­nisa­ti­on im Fach­be­re­ich 1 vor, der Fach­be­re­ich­sle­itung künftig zwei ne­ue Stabs­stel­len zu­zu­ord­nen, wo­bei eine di­eser Stel­len auss­chließlich die Fach­be­re­ich­sle­itung bei der Ausführung de­rer ori­ginärer Auf­ga­ben un­terstützen soll.

Hi­er ist je­de we­ite­re Kom­menti­erung überflüssig!

Sehr ge­ehr­te Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen,

die Mi­tar­be­ite­rin­nen und Mi­tar­be­iter der Stadt­ver­waltung und vi­ele von Ih­nen wis­sen:

Das Per­so­nal- und Or­ga­nisa­ti­ons­ma­nage­ment hat bis 2009 un­ter Bürger­me­is­ter Orth und Per­so­nal­de­zer­nent Kre­il­kamp op­ti­mal funk­ti­oniert.

Eins­tel­lungen le­iten­der Mi­tar­be­iter und Beförde­run­gen er­folg­ten un­ter strik­ter Be­ach­tung der Kri­teri­en nach Le­is­tung und Befähi­gung und nicht nach dem Prin­zip Günstling­swirtschaft!

Herr Bürger­me­is­ter,

neh­men Sie end­lich Ih­re Ve­rant­wor­tung als Per­so­nal­de­zer­nent wahr!

Ge­hen Sie den Ur­sa­chen der an­gespann­ten Per­so­nal­si­tu­ation auf den Grund und schaf­fen Sie Ab­hilfe!

Ge­ben Sie den Mi­tar­be­ite­rin­nen und Mi­tar­be­itern in der Stadt­ver­waltung Ent­wic­klung­schan­cen!

Ge­eig­ne­te Führungskräfte fin­den sich nicht nur in den christ­de­mok­ra­tisc­hen Rats-frak­ti­onen von Ber­gisch Glad­bach und Tro­is­dorf, son­dern auch in der eige­nen Ver­waltung (mit und oh­ne Par­te­ibuch).

Herr Bürger­me­is­ter,

die Per­so­nal­koste­nent­wic­klung ist Ih­nen vol­lends ent­glit­ten! Sie ist die Bank­rot­terklärung Ih­rer Kon­so­lidi­erung­sbemühun­gen.

Sehr ge­ehr­te Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen,

die Vor­ga­ben des Ha­us­halt­ssi­cherung­skon­zeptes können doch nur de­shalb noch ein­ge­hal­ten wer­den, we­il die kon­junk­tu­rel­le Ent­wic­klung un­verhofft zusätzli­che Ein­kommens­ste­uer- und Ge­wer­beste­uere­in­nahmen spru­deln lässt.

Durch Per­so­nal­kostens­te­ige­run­gen aber wer­den struk­tu­rel­le Mehr­kos­ten auf Da­uer ma­nifes­ti­ert, die bei Kon­junk­tu­re­inbrüchen und wegb­re­chen­den Ste­uere­in­nahmen zur Übers­chul­dung führen.

Die Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen der FDP-Frak­ti­on ha­ben das De­fizit des Ha­us­haltsplan-Ent­wurfs äußerst pres­se­wirk­sam hin­terf­ragt und ins­be­son­de­re die Kos­ten für das städtisc­he Per­so­nal­ma­nage­ment kri­tisi­ert.

Le­ider ha­ben sie sich Ih­ren Schne­id – wie zu er­warten war – wi­eder ein­mal ab­ka­ufen las­sen. Als Büttel der CDU macht sich die FDP selbst überflüssig, nicht nur in Ber­lin.

Um aus der „Num­mer des aufsässi­gen Ko­ali­ti­ons­par­tners“ he­ra­us­zu­kom­men und das Ge­sicht nicht vol­lends zu ver­li­eren, ist der FDP je­de Kap­ri­ole recht:

Ihr im Ha­up­ta­uss­chuss ges­tell­ter Ant­rag, den Ha­us­halt­san­satz ein­fach mal eben so um eine knap­pe Mil­li­on EUR zu re­duzi­eren, nach dem Mot­to: egal wie und wo, „das We­ite­re re­gelt der Bürger­me­is­ter“, hat nicht nur be­im eige­nen Ko­ali­ti­ons­par­tner Kopfschütteln aus­gelöst.

Klar, Sie können he­ute den Ha­us­halt 2014 mit di­eser Maßga­be durc­hwin­ken, um Ih­ren Bürger­me­is­ter nicht „im Re­gen ste­hen zu las­sen“. Dann wird eben in 2 Mo­naten ein Nach­trags­ha­us­halt vor­ge­legt.

So­lide Ha­us­halts- und Fi­nanz­po­litik geht an­ders.

Sehr ge­ehr­ter Herr Bürger­me­is­ter,

sehr ge­ehr­te Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen!

Mit Ve­rabs­chi­edung di­eses Ha­us­halts ha­ben wir die bes­te Chan­ce, im Ran­king des Ste­uersünder-Schwarz­buchs eine Spit­zenpo­siti­on ein­zu­neh­men.

Um auf der Odent­ha­ler Straße eine ein­fa­che Link­sab­bi­egers­pur ein­zu­rich­ten, soll für 700.000 EUR der denk­mal­geschützte Wa­at­sack er­worben wer­den, um ihn dann mit einem geschätzten Kos­te­na­uf­wand von we­ite­ren 1,1 – 1,5 Mio. EUR ein pa­ar Me­ter zu ver­setzen.

Da wird dann nicht nur der Wa­at­sack verrückt.

Die gep­lante ver­kehr­li­che Lösung ließe sich nämlich auch für einen mi­nima­len Bruch­te­il der Kos­ten durch die Ent­fer­nung einer Gar­te­ne­inf­ri­edung auf der ge­genüber li­egen­den Straßen­se­ite er­re­ic­hen.

De­shalb hat me­ine Frak­ti­on be­ant­ragt, die im Ha­us­halt­sen­twurf ve­rans­chlag­ten In­vesti­ti­ons­kos­ten für den An­ka­uf der Wa­at­sack-Im­mo­bilie für die drin­gend er­forder­li­chen Sa­ni­erun­gen un­se­rer ma­roden Schul­gebäude zu ver­wenden.

Wir set­zen da klar er­kenn­bar an­de­re Pri­oritäten als der Bürger­me­is­ter!

Sehr ge­ehr­te Da­men und Her­ren,

das Pro­jekt „Re­kom­mu­nali­si­erung der Ener­gi­ever­sorgung“ ha­ben wir an­fangs di­eser Rats­pe­ri­ode mit un­se­rem Ant­rag auf den Weg geb­racht.

Es geht in die Zi­el­ge­rade.

Die po­litisc­he Len­kungsgrup­pe hat über Frak­ti­ons­gren­zen hin­weg sach­lich, zi­elo­ri­en­ti­ert und am Woh­le un­se­rer Stadt aus­ge­rich­tet zu­sam­men ge­ar­be­itet.

Be­son­de­ren Ver­di­enst hat hi­eran zwe­ifel­sohne auch Bürger­me­is­ter Ur­bach, des­sen Ver­hand­lungsführung wir als fa­ir, of­fen und vert­ra­uens­voll geschätzt ha­ben.

So hat­ten ve­re­in­zelte Störmanöver aus der CDU-Frak­ti­on und einem po­ten­ti­el­len Vert­rag­spart­ner we­nig Er­folg.

Die vor­li­egen­den Zwisc­he­ner­gebnis­se können sich se­hen las­sen. Wir wer­den vo­ra­us­sich­tlich in we­nigen Wo­chen den bes­ten Vert­rag in un­se­rer Stadt­ges­chich­te ab-schließen, der uns wi­eder kom­mu­nalen Einf­luss auf die Ener­gi­ever­sorgung vers­chafft und zu einer nach­hal­ti­gen Ver­besse­rung des städtisc­hen Ha­us­halts führt.

Da­mit wird die Feh­lent­sche­idung zum Ver­ka­uf der Bel­kaw-Be­te­ili­gung, die 1998 ge­gen die Stim­men der SPD-Frak­ti­on get­roffen wur­de, end­lich kor­ri­gi­ert.

Wir So­zi­al­de­mok­ra­tin­nen und So­zi­al­de­mok­ra­ten for­dern, dass der sog. Stadt­wer­ke-Ef­fekt un­mittel­bar und spürbar den Mens­chen in un­se­rer Stadt zu­gute kommt.

Die Ha­us­halt­sver­besse­run­gen dürfen nicht von den „schwar­zen Löchern“ des Per­so­nale­tats vers­chluckt wer­den, son­dern müssen in nach­hal­ti­ge Inf­ras­truk­turp­ro­jek­te fließen, u.a. in die Sa­ni­erung von Schu­len, Rad­we­gen und Straßen.

Ich dan­ke für Ih­re Auf­merk­sam­ke­it.

Kandidaten zur Kommunalwahl 2014

Kom­mu­nal­wahlen, Ko­ali­ti­ons­ver­trag, Glad­ba­cher Ha­us­halt, Bürger­me­is­tersu­che und, und, und….

Die Mitg­li­eder­versamm­lung der SPD Ber­gisch Glad­bach am Don­ners­ta­gabend war geprägt von vi­elen wich­ti­gen The­men un­ter re­ger Be­te­ili­gung der hi­esi­gen So­zi­al­de­mok­raten. Ort­sve­re­ins­vor­sitzen­der Ro­bert Win­kels be­gann mit ne­uen In­forma­ti­onen zur Bürgerme­is­tersu­che: Ort­sve­re­ins- und Frak­ti­ons­vor­stand bil­den eine ge­me­in­sa­me Kom­mission um einen ge­eig­ne­ten Kan­di­daten/Kan­di­datin zu fin­den und den Mitg­li­edern vor­zusc­hla­gen.

Außer­dem hat die SPD den Grünen an­ge­boten, einen ge­me­in­sa­men Bürger­me­is­ter-Kan­di­daten zu no­mini­eren.

Der Ort­sve­re­in Ber­gisch Glad­bach geht stark in den Kom­mu­nal­wahl­kampf. Mit einer aus­ge­woge­nen Po­liti­ker-Mann­schaft möchten die SPD die Bürger da­von über­ze­ugen, dass es eine gu­te und vor al­lem vernünfti­ge Al­terna­tive für die Glad­ba­cher Po­litik gibt. Die SPD-Frak­ti­on hat in der letz­ten Le­gis­la­tur­pe­ri­ode ge­me­in­sam mit vi­elen Ein­wohne-rin­nen und Ein­wohnern un­se­rer Stadt, und te­il­we­ise auch frak­ti­onsüberg­re­ifend, vi­ele wich­ti­ge Pro­jek­te, wie et­wa die gep­lante Re­kom­mu­nali­si­erung der Stadt­wer­ke vo­ran geb­racht.

Un­se­re He­imats­tadt Ber­gisch Glad­bach hat eine bes­se­re Po­litik ver­di­ent! Die SPD-Frak­ti­on will di­ese Stadt ges­talten, wie es einer Stadt di­eser Größe würdig ist. Wir wollen die Bürger­me­inung wi­eder stärker ge­wich­ten und ne­ue Ide­en einb­rin­gen. Die Re­ser­ve­lis­te wird an­geführt vom Frak­ti­ons­vor­sitzen­den Kla­us Waldschmidt, Rech­tsan­walt, Kan­di­dat für Stadt­mit­te-West, se­iner Stell­ver­tre­terin Bri­git­te Schöttler, Kin­derta­gesstätten­le­ite­rin, für Hand-Ost, und Mar­cel Kre­utz eben­falls stell­ver­tre­ten­der Frak­ti­ons­vor­sitzen­der, Ju­ra-Stu­dent und ak­ti­ver Ju­so. Die we­ite­ren, he­ute von den Glad­ba­cher So­zi­al­de­mok­ra­ten in einer Ver­samm­lung ge-wählten Kan­di­datin­nen und Kan­di­daten für den Stadt­rat sind (nach Wahl­kre­is-Num­mer):

Wahl­be­zirk Na­me

1 – Schild­gen, René Berg
2 – Kat­terbach-West, Mi­cha­el Schu­bek
3 – Kat­terbach-Ost, Le­nore Schäfer
4 – Paff­rath-Nord/Nußba­um, Kast­ri­ot Kras­ni­qi
5 – Paff­rath-Süd, Tho­mas Sus­senbur­ger
6 – Hand-West, Be­nedikt Bräun­lich
7 – Hand-Ost, Bri­git­te Schöttler
8 – Heb­born, Mi­cha­el Zal­fen
9 – Stadt­mit­te-Ost/Ro­maney, Va­nes­sa Nass­ho­ven-Kro­el­ling
10. – Sand, Jürgen Ha­ase
11. – Stadt­mit­te-West, Kla­us Waldschmidt
12. – He­id­kamp-Ost, Erich Dres­bach
13. – Gro­nau-Ost/He­id­kamp, Be­rit Win­kels
14. – Gro­nau-West, Kla­us Orth
15. – Ref­rath-Nord, Mar­cel Kre­utz
16. – Ref­rath-West, Tho­mas Gal­ley
17. – Ref­rath-Lust­he­ide, Ute Sta­uer
18. – Ref­rath-Mit­te/Kip­pe­ka­usen, And­re­as Ebert
19. – Ref­rath-Fran­kenforst, Sasc­ha Ke­imer
20. – Bens­berg-Süd/Ka­ule, Ni­kola­us Kle­ine
21. – Lücke­rath, Las­se Pütz
22. – Bens­berg-Mit­te, Mar­ta Bähner-Sa­rem­be
23. – Mo­itz­feld, Sa­rah Pe­etz
24. – Bens­berg-Süd/Boc­kenberg, Mir­ko Kom­menda
25. – Börbro­ich/Eh­renfeld, Gu­ido Bach
26. – Her­kenrath/Her­rens­trun­den, Gerd Neu

Es ze­igt sich: Die SPD ist ein bre­iter Qu­ers­chnitt der Bevölke­rung. Jung und alt, Fra­uen und Männer, al­le Stadt­te­ile und vi­ele Be­rufs­grup­pen sind vert­re­ten. Eines eint aber diese Bürger Ber­gisch Glad­bachs: Sie wol­len Ve­rant­wor­tung über­nehmen, da­mit es un­serer Stadt bes­ser geht!

Selbstverständlich war auch der Ko­ali­ti­ons­ver­trag Ge­gens­tand der Dis­kussi­on. Befürwor­ter und Geg­ner wuss­ten trif­ti­ge Ar­gu­men­te für ih­re je­we­ili­ge Po­siti­on. Vor­sitzen­der Win­kels selbst erklärte; „ Ich wer­de dem Vert­rag zus­timmen, da die für mich wich­ti­gen Punk­te Ar­be­it und So­zi­ales, so­wie Ener­gie eine de­ut­li­che so­zi­al­de­mok­ra­tisc­he Handschrift tra­gen, die ich un­terstütze.“

Die SPD Frak­ti­on ze­ig­te sich sehr ver­wundert, dass in der Vor­la­ge zum Inf­ras­truk­tu­ra­uss­chuss er­ne­ut der Stan­dort Her­mann-Löns-Vi­er­tel für den Re­cyc­ling­hof als bes­ter Stan­dort besc­hri­eben wird. „Die Ver­waltung sche­int de­ut­li­che Sig­na­le aus der Po­litik nicht mehr wahr­zu­neh­men zu wol­len“, so Bri­git­te Schöttler-Fuchs, die di­rekt gewählte Stadträtin. „Mit der SPD wird es dort ke­inen Re­cyc­ling­hof ge­ben. Die Ver­kehrsprob­le­matik ist be­re­its he­ute ein großes Prob­lem in di­eser Um­ge­bung. Wir wer­den nicht zu­las­sen, dass die Bürge­rin­nen und Bürger hi­er noch stärker be­las­tet wer­den“, so Frau Schöttler-Fuchs we­iter.

Die SPD stellt sich hi­er An­si­ed­lungen von nicht-stören­dem Ge­wer­be vor, das ort­snah Ar­be­itsplätze schafft und in Eink­lang mit der Nach­bars­chaft steht. Zu di­esem The­ma la­den zu einer Bürger­versamm­lung ein:

Bri­git­te Schöttler-Fuchs (stellv.Frak­ti­ons­vor­sitzen­de u. Di­rekt­kan­di­datin des Wahl­kre­ises)
Mi­cha­el Zal­fen (stellv. Bürger­me­is­ter u. ver­kehr­spo­litisc­her Spre­cher)
Mir­ko Ko­men­da (Spre­cher Inf­ras­truk­tu­ra­uss­chuss)

Bürger­versamm­lung

Mitt­woch, 15.01.2014, 19.00 Uhr

Gaststätte „Zum Weißen Pferd­chen“
Hand 89
51469 Ber­gisch Glad­bach

Im ge­me­in­sa­men Inf­ras­truk­tur- und Ver­kehr­sa­uss­chuss besc­hließt die CDU mit der FDP gebührens­te­igern­de Re­gelun­gen für we­nige An­li­eger

Kopfschüttelnd ver­ließen die Mitg­li­eder der SPD-Frak­ti­on im Rat der Stadt Ber­gisch Glad­bach den Sit­zung­ssa­al im Klärwerk Be­ning­sfeld. Sie wa­ren ge­rade Ze­ugen einer Gebühre­nerhöhung ge­wor­den, die al­le Bürger von Ber­gisch Glad­bach trifft und für den persönli­chen Vor­te­il von 9 Un­terneh­mern besc­hlos­sen wur­de.

„Es ist uns voll­kom­men un­verständlich, wie in un­se­rem Ge­me­in­we­sen, die ver­me­int­li­chen Prob­le­me einer kle­inen In­te­res­senge­me­ins­chaft von al­len an­de­ren in der Stadt be­zahlt wer­den müssen“, so die ers­te Aus­sa­ge von Kla­us Waldschmidt, Frak­ti­ons­vor­sitzen­der. „Hi­er wird zu Las­ten der All­ge­me­in­he­it eine Pla­nung besc­hlos­sen, die nur eini­gen we­nigen Ge­wer­betre­iben­den nützt und der Bürgers­chaft wer­den die Kos­ten auf­gebrummt“.

Die SPD hat­te zwei Anträge im Auss­chuss ges­tellt. Ers­tens soll­te die Ba­umaßnah­me um 2 Jah­re auf­gesc­ho­ben wer­den, da­mit die Gebühren des Ab­wasser­werkes ke­inen plötzli­chen Sprung nach oben ma­chen. Der zwe­ite Ant­rag war die kos­tengünstigs­te Al­terna­tive zu wählen, da die Ver­waltung und die Po­litik die Auf­ga­be ha­ben, so kos­tengünstig, wie möglich Di­ens­tle­is­tungen und In­vesti­ti­onen ein­zu­ka­ufen.

Be­ide Anträge wur­den mit der Mehr­he­it von CDU und FDP ni­eder­gestimmt.

„Das Ku­ri­oses­te an di­eser Ve­rans­tal­tung ist die Tat­sa­che, dass Herr Schmick­ler zu einer drin­genden Son­dersit­zung ein­ge­laden hat, um dann vor­zusc­hla­gen, den Ba­ube­ginn um ein Jahr zu verzögern. Wa­rum dann nicht di­rekt zwei Jah­re und die Gebühren ble­iben sta­bil. Das „Eisen­bahn­kre­uzung­sge­setz“ ist das Tots­chlag Ar­gu­ment der Ver­waltung se­it 1995. Al­le Bahnübergänge sind aber noch im­mer frei“, so der ver­kehr­spo­litisc­he Spre­cher Mi­cha­el Zal­fen.

Die SPD-Frak­ti­on stellt am 23.09.2013 fol­genden Ant­rag:

Ant­rag zur Rats­sit­zung am 15.10. 2013

Sehr ge­ehr­ter Herr Bürger­me­is­ter,

bit­te neh­men Sie den fol­genden Ant­rag auf die Ta­gesord­nung der Rats­sit­zung vom 15.10.2013.

Der Rat besc­hließt fol­gende Re­solu­ti­on:

Der Rat der Stadt Ber­gisch Glad­bach for­dert den Bürger­me­is­ter auf, sich ge­me­in­sam mit dem Rat am 25.Mai 2014 der Wahl zu stel­len.

Zur Begründung: Eine ge­me­in­sa­me Wahl von Bürger­me­is­ter und Rat ist durch eine Ge­set­zesände­rung be­re­its 2014 möglich. Der am­ti­eren­de Bürger­me­is­ter ver­li­ert da­durch we­der Ein­kommen, noch Ren­te­nansprüche. Gle­ich­ze­itig würde das Amt durch eine höhe­re Wahl­be­te­ili­gung stärker le­giti­mi­ert. Das Ar­gu­ment, la­ufen­de Pro­jek­te müßten noch ab­gesc­hlos­sen wer­den, ist nicht stich­hal­tig. Das wich­tig­ste Pro­jekt, die Gründung eige­ner Stadt­wer­ke in Ber­gisch Glad­bach wird zum 31.12.2013 ab­gesc­hlos­sen. We­ite­re Pro­jek­te sind la­ufen­des Geschäft der Ver­waltung.

Eine Ein­zelwahl kos­tet zu­dem un­verhältnismäßig vi­el Geld, was an an­de­rer Stel­le si­cher bes­ser in­vesti­ert ist.

Mit fre­und­li­chen Grüßen

Kla­us Waldschmidt
Frak­ti­ons­vor­sitzen­der

Mi­cha­el Zal­fen
stellv. Bürger­me­is­ter

Michael Zalfen

Li­ebe Mitbürge­rin­nen und Mitbürger,

wir be­dan­ken uns sehr für Ih­re Stim­men. Die SPD im Rhe­inisch-Ber­gisc­hen Kre­is konn­te um fast 3 Pro­zent­pun­kte zu­legen auf 26,07% der Zwe­its­tim­men.

Wir gra­tuli­eren Herrn Bos­bach zu se­inem Wah­lerfolg und wer­den ihn und die CDU sach­lich und, wenn nötig, kri­tisch zum Woh­le des Rhe­inisch-Ber­gisc­hen Kre­ises und se­iner Bürger beg­le­iten.

Al­len Hel­fe­rin­nen und Hel­fern im Wahl­kampf gilt me­in be­son­de­rer Dank! Sehr vi­ele Mens­chen ha­ben die SPD und me­ine Kan­di­datur mit vi­elen Stun­den eh­re­namt­li­cher Ar­be­it un­terstützt.

Das hat der De­mok­ra­tie gut ge­tan!

Herz­li­chen Gruß und auf Bald,

Ihr Mi­cha­el Zal­fen