Die Wahl zum Seniorenbeirat war für die SPD 60 plus ein Erfolg: Im Vergleich der Wahlergebnisse von 2015 zu 2010 errang die Liste der SPD 60 plus sowohl absolut (2967 zu 2792 Stimmen), wie auch relativ (26,74 % zu 24,14 %) vermehrte Zustimmung bei den Wählern.
Damit wurden die beiden Spitzenkandidaten Dirk Cromme und Gila Mertes in den Seniorenbeirat gewählt. Erster Vertreter ist Erich Dresbach.
Die 60-plus-Generation stellt mehr als ein Drittel der Bevölkerung dar, mit steigender Tendenz. Umso wichtiger ist die Interessenvertretung dieser Gruppe, die sämtliche politischen Entwicklungen (sozial, kulturell, wirtschaftlich) in der Vergangenheit mit verantwortet und entschieden hat und das auch in Zukunft tun wird. Natürlich fallen die kommunalen politischen Entscheidungen im Rat, aber der Seniorenbeirat ist in fast allen Ratsausschüssen beratend beteiligt, kann dort eigene Anträge zur Diskussion und Abstimmung stellen und so die gesellschaftliche Diskussion beeinflussen.

Was wollen wir von der SPD 60 plus im Seniorenbeirat und im Rat bewirken?

Wir möchten die Sicht der älteren und erfahrenen Generation in alle gesellschaftlichen Bereiche der Stadt einbringen, von der Bildung bis zum Wohnungswesen, vom Verkehr bis zum Wohnen für Ältere und Junge, von der Integration der zugewanderten Bürger bis zur Gesundheitsvorsorge und Pflege. Ältere Menschen bringen Erfahrungen mit, von denen die gesamte Gesellschaft profitiert.
Wir streben dabei eine konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Rat der Stadt Bergisch Gladbach, der Verwaltung und besonders dem Seniorenbüro an; ebenso wollen wir mit den örtlichen Wohlfahrtsverbänden, Seniorenbegegnungsstätten und anderen Diensten der Seniorenhilfe kooperieren; Speziell wollen wir das Wohnen von Jung und Alt mit mehreren Generationen in einem Hausblock oder einer Gemeinschafts-Siedlung öffentlich diskutieren und bei Bedarf fördern; älteren Bürgern, die den Verbleib in ihrer eigenen Wohnung im Alter bevorzugen, möchten wir Hilfen und Kontakte mit anderen anbieten und in einer individualisierten Gesellschaft ein gemeinschaftliches, generationsübergreifendes Miteinander fördern; dazu wollen wir Ideen und Projekte gegen die zunehmende Alterseinsamkeit initiieren und unterstützen.
Weiter möchten wir uns um zugewanderte Familien und deren Integration in unsere Gesellschaft kümmern, damit auch in Zukunft unterschiedliche Bevölkerungsgruppen sich verstehen und akzeptieren.

Dirk Cromme, Gilas Mertes, Erich Dresbach

„Wir möchten schnell Deutsch lernen, eine Arbeit in Deutschland finden und unser eigenes Geld verdienen“, lautet der Wunsch der vier jungen Flüchtlinge, die – auf Einladung der SPD Bergisch Gladbach – aus ihrem Leben erzählten.

Anlass dazu war die öffentliche SPD-Mitgliederversammlung „Hilfe für Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen mussten“ am Donnerstagabend im Ratssaal in Bergisch Gladbach.

Obwohl die jungen Frauen und Männer erst vor kurzem ihre Heimat verlassen haben, kamen sie mit den interessierten Zuhörern auf Deutsch – oder alternativ auf Englisch – ins Gespräch. Denn dank der Initiative Herzlich Willkommen, bei der Freiwillige Deutschunterricht für Flüchtlinge anbieten, können sie schon etwas Deutsch verstehen und sprechen. Das Sprachförderprojekt beruht wesentlich auf dem Engagement unserer beiden SPD-Mitglieder Klaus Farber und Brigitte Haesemann.

Die Veranstaltung zum Flüchtlingskonzept der Stadt begann mit einem Vortrag von Beate Schlich (Leiterin des Fachbereichs Jugend und Soziales). Sie erläuterte die Maßnahmen, die Bergisch Gladbach zur Unterbringung und Unterstützung von Menschen, die sich auf der Flucht vor Krieg und Verfolgung befinden, bereits ergriffen hat oder noch plant. „Was wir noch dringend brauchen, ist Wohnraum für die Flüchtlinge“, appelliert Beate Schlich.

Im Anschluss folgte eine offene Diskussionsrunde, bei der viele Experten wie Wolfgang Fehl (Experte für berufliche Integration von Migranten), Raphaela Hänsch (Caritas), Szymon Bartoszewicz (Arbeitskreis Flüchtlinge) oder Martina Siebenmorgen (Stadt Bergisch Gladbach) von ihrer alltäglichen Arbeit für die Flüchtlinge berichteten und die zahlreichen Fragen aus dem Publikum beantworteten. Organisiert und moderiert wurde der Abend von den SPD-Stadtratsmitgliedern Brigitte Schöttler-Fuchs und Ute Stauer. Beide engagieren sich in der SPD-Arbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt.

„Wir haben heute das wichtige Thema Flüchtlinge aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Viel zu oft geht es nur um Zahlen. Wie viele Flüchtlinge kommen pro Jahr? Wie viele Unterkünfte werden benötigt? Es ist aber wichtig, hinter diesen Zahlen den einzelnen Menschen zu sehen, der aus seiner Heimat fliehen musste und dem wir mit Hilfsbereitschaft und Zuneigung begegnen sollten. Heute Abend sind viele Menschen miteinander ins Gespräch gekommen und das ist ein guter Anfang“, findet Robert Winkels (Vorsitzender der SPD Bergisch Gladbach).

Am Donnerstag, den 19. März 2015, um 20.00 Uhr findet im Ratssaal Rathaus Bergisch Gladbach (Konrad-Adenauer-Platz 1, 51465 Bergisch Gladbach) unsere öffentliche Mitgliederversammlung „Hilfe für Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen mussten“ statt.

Die Leiterin des Fachbereichs 5 (Jugend und Soziales), Beate Schlich, wird die Maßnahmen erläutern, die die Stadt Bergisch Gladbach zur Unterbringung und Unterstützung von Menschen, die sich auf der Flucht vor Krieg und Verfolgung befinden, bereits ergriffen hat oder noch plant. Sie wird außerdem für Fragen zur Verfügung stehen.

Wir laden Sie herzlich ein vorbeizuschauen! Diese Veranstaltung ist öffentlich.

Noch bis zum 17. März 2015 läuft die Briefwahl zum Seniorenbeirat der Stadt Bergisch Gladbach. Die Wahlunterlagen wurden automatisch jedem Wahlberechtigten zugestellt. Bei dieser Wahl ist die SPD-Arbeitsgemeinschaft 60 plus mit einer starken Liste vertreten.

„Neue Besen kehren gut, aber die alten kennen die Ecken.“

Senioren stehen nicht am Rande der Gesellschaft. Senioren sind in der Mitte unserer Gesellschaft ein wichtiger Faktor, wenn es um das Wohl unserer Stadt geht. Dies gilt auch für die Arbeit in der Partei. Dabei geht es nicht nur um die klassischen „altersspezifischen“ Themen, wie altersgerechtes Wohnen oder Pflegeleistungen. Auch Themen wie Nahversorgung oder öffentlicher Verkehr, um nur einige zu nennen, müssen von uns Senioren mitgestaltet werden. Wir Senioren können Berufs- und Lebenserfahrung in die politische Diskussion einbringen. Diese ist, im Hinblick auf den demografischen Wandel in unserer Gesellschaft, umso notwendiger.

Mit Ihrer Unterstützung haben wir die Möglichkeit, sozialdemokratischer Politik auch in diesem kommunalen Gremium, eine starke Stimme zu geben.

Auch Ihre Stimme zählt!

 

Unsere Listenwahlvorschläge für den Seniorenbeirat:

 

  1. Listenwahlvorschlag
Nr.Vorname & NameGeburtsjahrStellvertreter/inGeburtsjahr
A.1Dirk Cromme1941Erich Dresbach1941
A.2Gisela Mertes1949Olaf K. Marx1951
A.3Erich Dresbach1941Josef Irlenbusch1942
A.4Olaf K. Marx1951
A.5Josef Irlenbusch1942

 

  1. Reservelistenwahlvorschlag
Nr.Vorname & NameGeburtsjahr
B.1Erich Dresbach1941
B.2Olaf K. Marx1951
B.3Josef Irlenbusch1942

 

Hier erfahren Sie mehr über unsere Kandidatinnen und Kandidaten:

Dirk Cromme, Hummelsbroich 48, 51427 B. Gl., (02204-66532), geb. 17.11.1941
Pensionär, Schulleiter eines Wirtschafts-Berufskollegs a.D., Diplom Volkswirt
Mitarbeit am „Integrationskonzept“ der Stadt Bergisch Gladbach 2007-2009, Mitglied im Seniorenbeirat ab Anfang 2011, freiwillige Mitarbeit im Integrationsrat Bergisch Gladbach 2007-2010, gewähltes Mitglied im Integrationsrat 2010-2014, ab 2009: Projektleiter einer Initiative des Integrationsrats zur Unterstützung von Migranten- und Flüchtlingskindern an Grundschulen in BGL, ab 2013 Vorsitzender des Vereins „MiKibU e.V.“ (Migrantenkinderbekommen Unterstützung)

Gila Mertes, Borngasse 74, 51469 B. Gl., (02202-59236) , geb. 1.6.1949
Rentnerin, 34 Jahre beschäftigt bei der Agentur für Arbeit in Bergisch Gladbach, seit 1992 als freigestellte Personalratsvorsitzende und Mitglied im Bezirkspersonalrat der Regionaldirektion NRW, Schwerpunkte (Agentur für Arbeit und Gewerkschaft ver.di): Wahrung der Rechte der Kolleginnen und Kollegen, Frauen und Gleichstellung sowie Ausbildung der Nachwuchskräfte, ehrenamtliche Hausaufgabenbetreuung an der Grundschule in Gronau im Projekt „MiKibU“

Erich Dresbach, Oberheidkamper Str. 65, 51469 B. Gl., (02202-35847), geb. 3.4.1941
Rentner, gelernter Schriftsetzer, Mitglied im Seniorenbeirat, Stadtverordneter der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bergisch Gladbach seit sechs Wahlperioden, setzt sich für den Erhalt der jetzigen Seniorentreffpunkte sowie die Gründung neuer Seniorentreffpunkte in weiteren Stadtteilen ein

Olaf K. Marx, Martin Luther Str. 15, 51469 B. Gl., (02202-932874), geb. 2.4.1951
Rentner, Kommunikations- und Werbefachmann, ehrenamtlicher Mentor beim Projekt „MiKibU“, ehrenamtlicher Richter in Köln

Josef Irlenbusch, Großer Busch 43, 51467 B. Gl., (02202-36145), geb. 18.4.1942
Rentner, Lehre zum Gas-Wasser u. Heizungsmonteur, ab 3.6.1973 stellvertretender Betriebsratsvorsitzender, Ehrenämter: Regionalbeirat und Widerspruchsausschuss der AOK Rheinland Hamburg, Versichertenältester der Deutschen Rentenversicherung seit 1975

Am Samstag, den 7.3.2015, stehen die meisten Kandidaten von 10-12.30 Uhr am SPD-Stand auf dem Konrad-Adenauer-Platz für ein Gespräch zur Verfügung.

Wir laden Sie herzlich ein vorbeizuschauen!

Weitere Informationen zum Seniorenbeirat und zur aktuellen Wahl (z.B. einen Musterstimmzettel) finden Sie hier.

 

Autor: Olaf K. Marx

Bürgerbeteiligung war ein herausragendes Thema unserer SPD und unseres Bürgermeisterkandidaten Michael Schubek bei der Kommunalwahl im vergangenen Jahr.
Mit dem Auftakt der Zukunftswerkstadt am 3. Mai und der Zukunftswerkstadt Verkehr am 23. Juni haben wir zwei – sehr gut besuchte – Bürgerbeteiligungsveranstaltungen durchgeführt.
Mittlerweile ist die Zukunftswerkstadt Bergisch Gladbach eine überparteiliche Initiative, die von der SPD weiterhin unterstützt wird.

Ein großer Erfolg – im Sinne von mehr Bürgerbeteiligung – ist nun eingetreten: Die Stadt Bergisch Gladbach „macht“ Bürgerbeteiligung und setzt die Arbeit der Zukunftswerkstadt Verkehr fort. Denn die Beteiligung der Bürger ist ein wesentliches Element des Mobilitätskonzepts MobiK GL.

Die Stadt lädt dazu am 4. Februar 2015 ab 17 Uhr zur Bürgerbeteiligungsveranstaltung „Verkehr & Mobilität“ in die Aula des Albertus-Magnus-Gymnasiums (Kaule 3-15, 51429 Bergisch Gladbach) ein. Das Team der Zukunftswerkstadt wird diese Veranstaltung –auf Einladung der Verwaltung – aktiv unterstützen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf www.zukunftswerkstadt.eu

Mit Betroffenheit, Trauer und Wehmut nehmen wir Abschied von

 

Kurt Hopf

der im Alter von 83 Jahren verstorben ist.

Vor 42 Jahren trat er in die SPD ein und war ihr bis zu seinem Tod eng verbunden. Er war ein vorbildlicher Repräsentant sozialdemokratischer Politik. Kurt war 12 Jahre im Vorstand der SPD Bergisch Gladbach aktiv und hat das Amt des Kassierer gewissenhaft geführt.

Wir haben mit Kurt einen großen Sozialdemokraten,

einen Kämpfer für mehr Gerechtigkeit und einen Freund verloren.

Sein Tod hat uns alle sehr betroffen gemacht.

Sozialdemokratische Partei Deutschlands

Bergisch Gladbach

Vorsitzender                           Vorsitzender AG 60 plus

Robert Winkels                                  Gerd Neu

Mit großer Trauer und Wehmut nehmen wir Abschied von Hermann Becker

der im Alter von 86 Jahren verstorben ist.

Er setzte sich besonders für die Belange der älteren Mitbürgerinnen und -Bürger ein und half mit, für sie ein Sprachrohr zu schaffen.

Vor 42 Jahren trat er in die SPD ein und war ihr bis zu seinem Tod eng verbunden. Er war in der Seniorenarbeitsgemeinschaft 60 plus der Partei im Kreis aktiv und deren Gründungsmitglied in Bergisch Gladbach.

Für die älteren Menschen engagierte er im Seniorenbeirat der Stadt, im Kreisseniorenbeirat und in der Landesseniorenvertretung NRW. Viele Jahre war er sachkundiger Bürger der Stadt und über 20 Jahre im Vorstand der Bergisch Gladbacher SPD.

2007 erhielte Hermann Becker die silberne Ehrennadel der Stadt Bergisch Gladbach und 2011 die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

Wir haben mit Hermann einen großen Sozialdemokraten, einen Kämpfer für mehr Gerechtigkeit und einen Freund verloren.

Sein Tod hat uns alle sehr betroffen gemacht.

SPD Ortsverein Bergisch Gladbach Robert Winkels, Vorsitzender
SPD im Rheinisch-Bergischen Kreis Gerhard Zorn,Vorsitzender
SPD AG 60 plus Bergisch Gladbach Gerd Neu, Vorsitzender
SPD AG 60 plus Rheinisch-Bergischer Kreis Katja Röhse von Cube, Vorsitzende

„Wir müssen das Schiff Bergisch Gladbach auf das Trockendock schleppen, um es einer Generalsanierung zu unterziehen“, lautet das Fazit von Klaus W. Waldschmidt zum Haushalt 2015.

Nach zähen Verhandlungen und Neuberechnungen des Kämmerers werden der Haushalt 2015 und die Fortschreibung des Haushaltsicherungskonzeptes zwar genehmigt, dies verschafft unserer Koalition allerdings nur eine kurze Atempause. Die müssen wir nutzen, um die dringend notwendige Generalsanierung anzupacken. Unser Ziel ist ein realistisches Haushaltssicherungskonzept, dass den Stresstest besteht und die Konsolidierung langfristig auf eine solide Basis stellt. Um dies zu erreichen, werden auch die Bergisch Gladbacher einen Beitrag leisten müssen. Das ist unangenehm, muss aber sein. Die SPD wird darauf achten, dass dies gerecht und sozialverträglich geschieht. „Um zukünftig handlungsfähig und unabhängig zu bleiben, werden wir die Grundsteuer erhöhen müssen. Ansonsten droht unserer Stadt die Fremdbestimmung durch einen Sparkommissar und das wird wesentlich schlimmer“, so Waldschmidt.

Zwei besonderen Herausforderungen trägt dieser Haushalt Rechnung: den steigenden Flüchtlingszahlen und dem Erhalt des erfolgreichen Jugendprojekts Netzwerk Bergisch Gladbach. Für beides hat sich die SPD eingesetzt.
Weltweit sind über 50 Millionen Menschen auf der Flucht. Mehr als 350 Flüchtlinge hat unsere Stadt schon aufgenommen und es kommen weitere hinzu. Schon in unserem Kooperationsvertrag mit der CDU haben wir uns ausdrücklich dazu bekannt, die Flüchtlinge willkommen zu heißen, gut unterzubringen und zu integrieren.
Eine zusätzliche Herausforderung ist auch die weitere Finanzierung des Netzwerks Bergisch Gladbach. Der Bund stellt dafür ab 2015 kein Geld mehr bereit. Damit das sehr erfolgreiche Projekt – für junge Menschen in Notlagen – fortgeführt werden kann, haben CDU und SPD beschlossen, 245.000 € für dessen Erhalt zur Verfügung zu stellen. Zur Gegenfinanzierung wollen wir die Steuer für Spielautomaten erhöhen.

Ist eine Entlastung der Bergisch Gladbacher „Tafel“ von Müllgebühren möglich?

Die SPD Fraktion im Rat der Stadt Bergisch Gladbach wird in der heutigen Ratssitzung nachfragen, ob es möglich ist, die „Tafel“ von Müllgebühren zu entlasten.

Der Vorsitzende der SPD-Stadtmitte, Jochen Zieriacks, hat dieses Thema in die Stadtratsfraktion gebracht, da er beim Besuch der derzeitigen Ausstellung in der Villa Zanders mit den Mitarbeitern der Tafel ins Gespräch gekommen war. Hier wurde ihm mitgeteilt, dass die Tafel pro Monat ca. 700,– € an Entsorgungskosten zu tragen habe. Die Abfallmengen sind dabei nicht zu minimieren.

Da die Tafel eine gesellschaftlich wichtige Funktion erfüllt, bittet die SPD Fraktion um Prüfung, ob eine Konstruktion denkbar ist, mit der man hier zu einer Entlastung kommt.

Am vergangenen Dienstag hat der Jugendhilfeausschuss der Stadt beschlossen 245.000 € für den Erhalt des Netzwerks Bergisch Gladbach zur Verfügung zu stellen. Es ist ein gemeinsamer Beschluss von CDU und SPD. Er war ein wesentlicher Bestandteil unserer zweimonatigen Verhandlungen über den städtischen Haushalt. Zur Gegenfinanzierung werden wir die Automatensteuer für Spielhallen u.ä. erhöhen.

Netzwerk Bergisch Gladbach: Wirksame Hilfe für junge Menschen

Bislang hat der Bund das Netzwerk Bergisch Gladbach mit 270.000 € über das nationale Bildungs- und Teilhabepaket finanziert. Dieses Netzwerk besteht im Wesentlichen aus drei Sozialarbeitern, die in Gronau/Hand, Stadtmitte und Bensberg/Bockenberg Angebote – für junge Menschen in Notlagen – koordinieren. Mit der Stelle in Gronau/Hand wurde zugleich auch der Bestand des Abenteuerspielplatzes in Gronau gesichert. Neben diesen drei Stellen wurde ebenfalls ein Projekt der Kreativitätsschule für Refrath-Frankenforst finanziert.

Diese vernetzte und sozialraumorientierte Arbeit ist sehr wirksam, denn sie erreicht, dass die passenden Angebote junge Menschen auch wirklich erreichen. Wir wissen, dass junge Menschen für das spätere Leben wesentlich besser aufgestellt sind, wenn wir ihnen jetzt unter die Arme greifen und ihnen dabei helfen, mit sozialen und finanziellen Problemen besser fertig zu werden. Und genau das erreicht das Netzwerk Bergisch Gladbach.

Bund lässt die Finanzierung komplett fallen – Kreis duckt sich weg

Ende 2014 stellt der Bund die Förderung dieser wichtigen Arbeit jedoch komplett ein. Unsere Kreistagsfraktion hat beantragt die fehlenden Finanzmittel über den Kreis aufzubringen, aber CDU und Grüne im Kreis wollen sich nicht an dem weiteren Erhalt der Netzwerkarbeit beteiligen. Die Landesregierung von Hannelore Kraft hat zum Glück letzte Woche angekündigt, die Städte nicht im Regen stehen zu lassen, sondern einen Teil der Kosten zu tragen. Bevor jedoch klar ist, wieviel Entlastung uns diese Initiative des Landes bringt, mussten wir schon jetzt die Finanzierung der Projekte sicherstellen.

Alle Mitglieder der SPD-Fraktion wollen die wichtige Netzwerkarbeit fortführen. Deshalb haben wir schon im Kooperationsvertrag mit der CDU festgeschrieben, dass wir sie erhalten wollen.

Gute Arbeit soll weitergehen – wir erhalten das Netzwerk Bergisch Gladbach

Wir werden 2015 das komplette Netzwerk – in vollem Umfang – erhalten. Dabei stehen wir Seite an Seite mit den freien Trägern, die ihrerseits 10 Prozent der anfallenden Kosten stemmen werden.

Die Rettung der Netzwerkarbeit war unser zentrales Ziel für die Haushaltsverhandlungen und wir haben es erreicht. Durch Setzen von Prioritäten und der Suche nach finanziellen Deckungsmöglichkeiten, haben wir es geschafft, die Netzwerke für das nächste Jahr zu retten.