EinkaufenJusosRBK-1024x1024

Der Covid 19-Virus hält auch den Rheinisch-Bergischen Kreis in Atem. Um der Ausbreitung entgegenzuwirken, besonders die Risikogruppen zu schützen und den Menschen in Quarantäne Hilfe anzubieten, starten die Jusos im Rheinisch-Bergischen Kreis jetzt eine Nachbarschaftshilfe. „Wir wollen die Ausbreitung des Covid 19-Virus mit Solidarität bekämpfen“, erklärt Katja Christoph, Vorsitzende der Jusos im Rheinisch-Bergischen Kreis, und führt fort: „wie in ganz NRW bieten auch wir Jusos vor Ort eine Nachbarschaftshilfe an, indem wir für die Corona-Risikogruppen und Menschen in Quarantäne einkaufen gehen oder andere Dinge des täglichen Lebens erledigen. Natürlich achten wir dabei auf unseren Selbstschutz und halten die empfohlenen Hygiene-Vorschriften ein.“

Erreichbar ist die Juso-Nachbarschaftshilfe unter coronahilfe@jusos-rbk.de, der zentralen Telefonnummer 02202/247406 und den lokalen Ansprechpartnern vor Ort. Sie wird von den SPD-Ortsvereinen und den lokalen Juso-Arbeitsgemeinschaften unterstützt und aktiv gefördert. Christoph ergänzt: „Da wir nach jetzigem Stand wissen, dass unsere Juso-Altersgruppe von den Gefahren, die durch das Covid 19-Virus ausgehen, weitestgehend verschont bleiben, wollen wir gerade den Menschen helfen, die besonders betroffen sind. Im Rahmen der Kampagne ‚Unser Wir braucht Dich‘ des Juso-Landesverbandes rufen wir dazu auf, die Corona-Krise mit generationsübergreifender Solidarität zu bekämpfen“.

Über die Homepage www.corona-hilfe.nrw hat der Juso-Landesverband eine Übersicht von den Städten und Gemeinden aufgestellt, in denen sich Jusos an der Nachbarschaftshilfe beteiligen. Die Jusos im Rheinisch-Bergischen Kreis werden sich neben der Errichtung der kreisweiten Nachbarschaftshilfe auch in den bereits vor Ort bestehenden Netzwerken einbringen und mithelfen. „Unser Angebot soll zu den bereits bestehenden eine kreisweite Ergänzung sein“.- erklärt Katja Christoph abschließend.

Praktisch rund um die Uhr arbeitet der Stab für außergewöhnliche Ereignisse der Stadt (SAE) unter Leitung von Frank Stein, damit sich möglichst wenige Bergisch Gladbacher:innen gleichzeitig anstecken. Flatten the curve, also die Ausbreitung der Coronaviren zu verlangsamen und so unser Gesundheitssystem vor der Überlastung zu bewahren, ist auch in unserer Stadt das oberste Gebot, um möglichst viele Menschenleben zu retten.

Die Fraktionsvorsitzenden Edeltraud Schundau und Dirk Steinbüchel (Bündnis 90/DIE GRÜNEN-Fraktion Bergisch Gladbach), Jörg Krell (FDP-Fraktion Bergisch Gladbach) und Klaus W. Waldschmidt (SPD-Fraktion Bergisch Gladbach) stimmen der Bundeskanzlerin ausdrücklich zu, die die Corona-Krise am Mittwoch als die größte Herausforderung seit dem 2. Weltkrieg bezeichnet hat.

Stab für außergewöhnliche Ereignisse trifft schwere, aber absolut notwendige Entscheidungen für unsere Stadt

 

Frank Stein

Nach der Sitzung des Ältestenrates am 19. März 2020, bei der die Fraktionsspitzen weitreichende Informationen von der Verwaltung erhalten haben, stellen sie fest, dass die Verwaltung professionell und konsequent gehandelt hat. Das Krisenmanagement der Verwaltung unter der Leitung vom Bürgermeister Lutz Urbach und Stadtkämmerer Frank Stein als Leiter des SAE und als Verbindungsperson zum Krisenstab des Rheinisch-Bergischen Kreis funktioniert. Die notwendigen Maßnahmen, um Sozialkontakte und damit Infektionsketten zu reduzieren, wurden ergriffen. Die Arbeitsfähigkeit der Verwaltung in ihren Kernfunktionen ist gesichert.

Die Krise bringt auch große wirtschaftliche Probleme mit sich. Das JobCenter arbeitet deshalb mit Hochdruck daran, alle zu unterstützen, denen das Einkommen weggebrochen ist. Besonders zu begrüßen ist die Ankündigung von Stadtkämmerer Frank Stein, alle zulässigen Instrumente des Steuerrechts zu nutzen, um die Liquidität der von der Krise betroffenen Betriebe und Unternehmen zu sichern.

Edeltraud Schundau, Dirk Steinbüchel, Jörg Krell und Klaus W. Waldschmidt bedanken sich bei allen Mitarbeiter:innen in den medizinischen und pflegenden Einrichtungen, im städtischen Krisenstab, den Fachbereichen der Verwaltung, den Hilfsorganisationen, der Polizei, den Apotheken, den Geschäften, der Post und allen anderen, die helfen diese Krise zu bewältigen sehr herzlich für ihren Einsatz! Sie alle leisten Großartiges!

Einschätzungen der FRaktionsvorsitzenden

 

Dirk Steinbüchel und Edeltraud Schundau
Dirk Steinbüchel und Edeltraud Schundau

„Neben dem Dank und der Anerkennung des unermüdlichen Einsatzes für die Erhaltung der Gesundheit der Mitbürgerinnen und Mitbürger will ich gleichzeitig daran erinnern, dass jede und jeder Einzelne diese Arbeit dadurch unterstützen sollte, dass sie bzw. er die Anordnungen befolgt. Nur so können wir die Krise schnell und sicher überwinden“, betonen Edeltraud Schundau und Dirk Steinbüchel (Vorsitzenden Bündnis 90/DIE GRÜNEN-Fraktion Bergisch Gladbach).

 

 

 

 

Jörg Krell, Vorsitzender der FDPFraktion Bergisch Gladbach
Jörg Krell

„Meine Hochachtung für das großartige Krisenmanagement bei der Bewältigung der Corona-Krise und ihrer volkswirtschaftlichen Folgen: Ich möchte Lutz Urbach, Frank Stein und allen Mitarbeiter:innen der Verwaltung meine Anerkennung und meinen Dank aussprechen. Jetzt ist die Solidarität von jeder einzelnen Bürgerin und jedem einzelnen Bürger gefordert, damit die getroffenen Maßnahmen den gewünschten Erfolg erzielen, in unser aller Interesse“, erläutert Jörg Krell (Vorsitzender der FDP Fraktion Bergisch Gladbach).

 

 

 

 

 

Klaus W. Waldschmidt

„Ich habe vollstes Vertrauen in das Krisenmanagement unserer Stadt. Mit mutigen Entscheidungen und großem persönlichen Einsatz versuchen die Verantwortlichen, das Leben der Bürgerinnen und Bürger zu schützen“, bekräftigt Klaus W. Waldschmidt (Vorsitzender SPD-Fraktion Bergisch Gladbach).

 

 

 

 

 

Fotos: Ralf Baumgarten, FDP-Fraktion Bergisch Gladbach, Bündnis 90/Die GrünenSPD-Fraktion Bergisch Gladbach

Benedikt Bräunlich, Vera Werdes und Frank Stein überreichen die Spende an Ali und Lucie Misini

Auf der Jahresabschlussfeier der SPD Bergisch Gladbach in 2019 wurden Spenden für zwei lokale Projekte gesammelt. Insgesamt wurden 660 Euro gespendet. Zum einen für die Mädchenberatungsstelle Bergisch Gladbach, zum anderen für den Verein „Die Platte“.

Der Verein handelt nach dem Motto „Ein wenig mehr Menschlichkeit“ und hilft Obdachlosen und Bedürftigen durch Kleidungs- und Essensspenden. Die Idee entstand zunächst in einem losen Verbund. Nach einer gelungenen Weihnachtsaktion, folgten weitere Aktionen im Jahr 2017. Im gleichen Jahr gründete sich dann auch der Verein „Die Platte“. Seit März 2019 ist der Verein eine der Organisationen, die – in Abstimmung mit der Stadt – das Gelände auf dem Dach des Infokiosks neben dem Rathaus für wohnungslose und bedürftige Menschen betreiben. Neben einer kleinen Vorbereitungsküche werden dort Essen ausgegeben und Spenden verteilt. Neben diesen stationären Angeboten, besitzt der Verein seit letztem Jahr auch einen Kältebus, der auch durch Spenden finanziert wurde. Mit diesem Bus können mobil und überall warme Getränke zubereiten. Zudem hat er eine Standheizung, damit sich Menschen im Innenraum aufwärmen können.

Bei der Spendenübergabe wurden die verschiedenen Aktivitäten der Obdachlosenhilfe in Bergisch Gladbach erläutert. Dazu zählen sowohl die Aktivitäten rund um den Infokiosk mit der Suppenküche als auch die ersten Erfahrungen mit dem Kältebus. Lucie Misini, die 2. Vereinsvorsitzende, bedankte sich am Ende der Spendenübergabe für die 330 Euro und schloss das Gespräch mit den weisen Worten von Jean de la Fontaine: „Menschen müssen sich gegenseitig helfen, das ist ein Naturgesetz.“

Frank Stein, Dezernent der Stadt Bergisch Gladbach für Soziales und gemeinsamer Bürgermeisterkandidat von Grünen, FDP und SPD, bewundert die Arbeit der dort tätigen Ehrenamtler*innen. „Der Verein „Die Platte e.V.“ betreut und unterstützt seit vielen Jahren Menschen in unserer Stadt, die es besonders schwer haben. Der Verein steht für Unterstützung, Beratung und menschliche Zuwendung. Ich bin sehr froh über dieses wertvolle Engagement!“

Frank Stein, der gemeinsame Bürgermeisterkandidat von Bündnis 90/Die Grünen, FDP und SPD, sagt die zwei Veranstaltungen im März seiner Gesprächsreihe „Hallo Frank!“ ab.
Ob und wann diese beiden Veranstaltungen nachgeholt werden und wie es ab April weitergeht, wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden.

 

Frank Stein

„Hallo Frank!“ ist der Titel einer Gesprächsreihe, zu der Bürgermeisterkandidat Frank Stein die Menschen aus Bergisch Gladbach erstmals am 18. März einlädt. Die Themen Klimaschutz, Stadtentwicklung sowie die Situation an Kitas und Schulen stehen auf dem Programm. Bis zum Sommer sind insgesamt neun Abende an drei verschiedenen Veranstaltungsorten geplant. Für eine pfiffige Moderation sorgt die bekannte TV- und Radiojournalistin Julitta Münch.

„Was wünschen Sie sich für die Zukunft unserer Stadt?“, will Frank Stein, gemeinsamer Bürgermeisterkandidat von Bündnis 90/Die Grünen, FDP und SPD von den Menschen in Bergisch Gladbach genauer wissen. Er sucht mit den Bürgerinnen und Bürgern einen Austausch auf Augenhöhe und will vor allem gut zuhören.

Der gemeinsame Dialog soll eine Grundlage schaffen, um Anregungen und Ideen zu den drei Themenfeldern Klimaschutz, Stadtentwicklung sowie Kita, Schule und Offene Ganztagsschule (OGS) mit ihren unterschiedlichen Interessenlagen aufzunehmen. „Es ist mir ein Herzensanliegen, die Menschen aktiv an der Gestaltung ihrer Kommune zu beteiligen und über wichtige Themen direkt mit ihnen zu sprechen“, betont Frank Stein.

Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, in verschiedenen Stadtteilen auf den Bürgermeisterkandidaten zu treffen und mit ihm über die drei Themenbereiche zu diskutieren. Veranstaltungsorte sind die Volkshochschule in der Bergisch Gladbacher Innenstadt, das PROgymnasium Bensberg sowie der Treffpunkt des Deutschen Roten Kreuzes in Refrath. Die Auftaktveranstaltung findet am 18. März 2020 ab 19.00 Uhr in der Volkshochschule in der Stadtmitte statt, im Mittelpunkt steht das Thema Klimaschutz.

Gesprächsthemen decken sich mit den „Leuchtturm-Themen“ der Bündnispartner Bündnis 90/Die Grünen, FDP und SPD für die Kommunalwahl im September. Bündnis 90/Die Grünen engagieren sich auch auf kommunaler Ebene für ihr ureigenes Thema, den Klimaschutz. FDP setzt auf das Thema Bildung, zumal eine FDP-Ministerin für die landesweite Bildungspolitik in NRW verantwortlich ist. Der Schwerpunkt der SPD liegt auf dem Ausbau der städtischen Infrastruktur und einer flächensparenden Stadtentwicklung mit dem langfristigen Ziel, mehr bezahlbare Wohnungen zu schaffen.

Diese drei Handlungsfelder werden im Mittelpunkt meiner Arbeit als Bürgermeister stehen. Klimaschutz mache ich zur Chefsache und wir werden endlich ein funktionierendes Mobilitätskonzept umsetzen. Wir müssen in Bildung und Betreuung investieren, um unseren Kindern eine gute Zukunft zu garantieren. Und genauso wichtig für die Zukunft unserer Stadt ist eine gute Infrastruktur, die wir erstmal in Ordnung bringen müssen, um neue Projekte umzusetzen“, erläutert der Bürgermeisterkandidat. Um Ergebnisse zu erzielen, setzt er auf das Engagement und die Kompetenz der Bürgerinnen und Bürger in Bergisch Gladbach. Wir machen eine Politik des offenen Ohrs: Gut zuzuhören und dauernd mit den Menschen im Gespräch zu bleiben, ist für mich persönlich und für unser Bündnis fundamental“, so Frank Stein.

Die Termine finden Sie unter „Veranstaltungen“.

Bis Mitte März wird der Seniorenbeirat der Stadt Bergisch Gladbach gewählt.
Für die SPD Bergisch Gladbach treten Brigitte Fettes, Wilfried Rabe, Johann Dülken und Erich Dresbach an.

Erich Dresbach
Erich Dresbach, wohnhaft in Heidkamp, verwitwet, Beruf (ehemals) Schriftsetzer und 1941 geboren

Der Seniorenbeirat ist eine Interessenvertretung der älteren Generation. Diese Tätigkeit ist ehrenamtlich, überparteilich und überkonfessionell. Gerne möchte ich dazu beitragen, die Lebenssituation der Bürger*innen generationenübergreifend weiterhin mitzugestalten und bitte um Ihre Unterstützung. Ich bin derzeit gewähltes Mitglied im Seniorenbeirat und vom Rat bestelltes Mitglied im Integrationsrat. Seit 1979 gehöre ich der SPD-Fraktion im Rat der Stadt an.

 

Johann H. Dülken, wohnhaft in Bensberg, verheiratet, Beruf (ehemals) KFZ-Meister, Fachwirt KFZ, Gebietsverkaufsleiter und 1951 geboren

Als aktives Mitglied der SPD, u.a. als stellv. Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft 60 plus kenne ich die Bedeutung des Wortes „Ehrenamt“. Ich bin verheiratet und habe 3 Kinder. 10 Jahre in der Entwicklungshilfe unterstreichen meine innere Einstellung zum Helfen. „Soziale Gerechtigkeit“ ist für die Senior*innen von großer Bedeutung. Für diese setze ich mich ein: Bezahlbarer Wohnraum, Mehrgenerationen-wohnen und altersgerechter Einstieg bei Bussen und Bahnen sowie längere Grünphasen an den Fußgängerampeln für sicheres überqueren.

 

 

 

Dr. Wilfried W. Rabe, wohnhaft in Moitzfeld, verheiratet, Beruf (ehemals) technischer Angestellter, Geschäftsführer TÜV Consulting und 1944 geboren

1995 – 2007: Zertifizierung von ambulanten und stationären Pflegediensten
2007 – 2010: Forschungsprojekt „MIDIS“ – Mit intelligenter Technik zu neuen Dienstleistungen für Senioren – Koordinator für Wohlfahrtsorganisationen
2017: Initiator der Leitlinie zur Verbesserung der Lebens-qualität von Senioren und Seniorinnen der SPD AG 60 plus in Bergisch Gladbach, 2018: Buch „Die Rentenrepublik“ Senioren und Seniorinnen zwischen Berufsleben und Pflegeheim.

 

„Wir halten es für befremdlich, dass unser Antrag offensichtlich in der Schublade verschwinden soll. Für uns ist es eine Selbstverständlichkeit, dass die Schultoiletten einen hygienischen Mindeststandard aufweisen. Und zwar ohne, dass es hierzu der besonderen Aufforderung durch die Politik bedarf. Wir erwarten von der Verwaltung, dass sie eine schnelle Lösung präsentiert!“, bekräftigen Edeltraud Schundau und Dirk Steinbüchel (Vorsitzende der Bündnis 90/Die Grünen-Fraktion Bergisch Gladbach), Jörg Krell (Vorsitzender der FDP-Fraktion Bergisch Gladbach) und Klaus W. Waldschmidt (SPD-Fraktion Bergisch Gladbach). Viele Schultoiletten sind in einem schlechten Zustand.

Dreckige Toiletten
Viele Schultoiletten sind in einem schlechten Zustand. (Foto: pixabay)

Der Stadtrat hatte am 10. Dezember 2019 den Antrag „Unverzügliche Sanierung der Schultoiletten“ von FDP, Grünen und SPD einstimmig beschlossen, der Haupt- und Finanzausschuss tat dies zuvor am 5. Dezember 2019 ebenfalls einstimmig.
Der SPD-Fraktionsvorsitzende Klaus W. Waldschmidt hatte im Haupt- und Finanzausschuss am 13. Februar bei der Verwaltung nach dem Sachstand des Beschlusses zur Kostenplanung und anschließenden unmittelbaren Umsetzung der Schultoiletten nachgefragt. Denn passiert ist bislang nichts.

Offensichtlich ist die Immobilienverwaltung aufgrund der Personalsituation bislang nicht in der Lage, den einstimmig gefassten Beschluss des Rates umzusetzen. Die drei Fraktionen erwarten jedoch von der Verwaltung, dass sie das Problem zeitnah anpackt. Entweder durch eine Repriorisierung von Aufgaben oder durch Vergabe an einen externen Dienstleister.

Das steht im Antrag konkret:

  1. Die Verwaltung wird beauftragt, unverzüglich einen Anforderungskatalog bezüglich eines Zustandes der Schultoiletten zu erstellen, der für die Kinder zumutbar ist – und somit einen Soll-Zustand zu definieren.
  2. Die Verwaltung wird weiterhin beauftragt, anhand dieses Katalogs schnellstens den Ist-Zustand jeweils vor Ort an allen Schulen unserer Stadt zu ermitteln und zu dokumentieren.
  3. Die Verwaltung wird zudem beauftragt, eine Kostenplanung für die Herstellung des Soll-Zustandes an allen Schulen zu erstellen.
  4. Diese Kostenplanung ist zu Beginn des neuen Jahres dem Haupt- und Finanzausschuss zur Genehmigung vorzulegen, damit dort die unmittelbare Umsetzung beschlossen werden kann.

Foto: pixabay bathroom-691341_1920

Gemeinsam mit Frank Stein überreichten die beiden stellvertretenden Vorsitzenden Vera Werdes und Benedikt Bräunlich sowie der Pressesprecher Sascha Keimer die Spende in Höhe von 330 Euro.

Auf der Jahresabschlussfeier der SPD Bergisch Gladbach im vergangenen Dezember wurden wieder Spenden für zwei lokale Projekte gesammelt. Insgesamt wurden 660 Euro gespendet. Zum Einen für die Mädchenberatungsstelle, zum Anderen für die Platte e.V., die sich um Obdachlose und Bedürftige in Bergisch Gladbach kümmert.

Die Mädchenberatungsstelle gehört zum Verein Frauen helfen Frauen e.V., der zudem auch Träger eines Frauenhauses und einer Frauenberatungsstelle ist. Das Angebot der Mädchenberatungsstelle richtete sich an Mädchen und Frauen aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis zwischen 12 und 27 Jahren. Der Verein möchte ihnen insbesondere bei schwierigen Lebenssituationen zur Seite stehen. Außerdem setzt sich der Verein für den Abbau von Diskriminierungen und dem Abbau von Vorurteilen in Beruf, Gesellschaft und auch Familien ein.

Im Gespräch mit Magdalene Holthausen, Leiterin der Mädchenberatungsstelle, wurde besonders deutlich, dass sich die Probleme der Frauen und Mädchen aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis nicht von denen aus anderen Kreisen bzw. Kommunen unterscheiden. Auch die schrecklichen Taten, die jüngst durch die Medien gegangen sind, seien sehr schlimm für die Betroffenen und deren Umfeld, aber man lebe in Bergisch Gladbach bzw. im Rheinisch-Bergischen Kreis keineswegs auf einer Insel der Glückseligkeit. Und man könne davon ausgehen, dass es solche Täter in allen größeren Städten bzw. Kommunen gebe. „Mit jeder Spende können wir Mädchen unterstützen, sich gesund, gewaltfrei und selbstbestimmt zu entwickeln“, sagte Magdalene Holthausen am Ende des Gesprächs.

Frank Stein, Beigeordneter für Jugend und Soziales der Stadt Bergisch Gladbach und Bürgermeisterkandidat für Bündnis 90/Die Grünen, FDP und SPD, fasste die Arbeit der Mädchenberatungsstelle mit folgenden Worten zusammen: „Die Mädchenberatungsstelle leistet eine wertvolle und unverzichtbare Arbeit. Sie hilft Mädchen und jungen Frauen in Lebenskrisen und schwierigen Lebenssituationen. Das verdient unsere Anerkennung und Unterstützung!“ Deshalb freute er sich auch, an dieser Spendenübergabe teilnehmen zu dürfen.


Gemeinsam mit Frank Stein überreichten die beiden stellvertretenden Vorsitzenden Vera Werdes und Benedikt Bräunlich sowie der Pressesprecher Sascha Keimer die Spende in Höhe von 330 Euro.

Die Lebensqualität der Gronauerinnen und Gronauer möchte die SPD-Fraktion Bergisch Gladbach steigern und dafür sorgen, dass die städtebauliche und soziale Entwicklung in ihrem Stadtteil positive Impulse und Chancen bekommt.

Zu diesem Zweck will die Fraktion die Stadtverwaltung beauftragen, eine vorbereitende Untersuchung der wichtigsten planungs- und entwicklungsrelevanten Merkmale im Stadtteil Gronau, beispielweise die Entwicklung der Bevölkerung, vorzunehmen und nach deren Ergebnissen eine weitere Rahmenplanung für den Stadtteil zu entwerfen. In der nächsten Ratssitzung am 18. Februar soll bereits ein erster Beschluss gefasst werden (SPD-Antrag „Durchführung einer Untersuchung und Vorlage einer Rahmenplanung Gronau“). Der Entwurf sollte bis Ende Juni 2021 vorliegen.

Wir stellen fest: Im Stadtteil Gronau bedarf es an vielen Stellen einer Neuordnung von Nutzungen und der Bereinigung von städtebaulichen Konfliktlagen. Zurückliegende Planungsansätze konnten aus unterschiedlichen Gründen nicht oder nur teilweise verwirklicht werden. Zudem sind in Gronau auch viele Funktionen mit entlastender Wirkung für die gesamte Stadt angesiedelt, beispielweise der Wertstoffhof Kippemühle.

Mehr CHANCEN für Gronau

Klaus Orth hat die Initiative für eine Rahmenplanung Gronau ergriffen
Klaus Orth hat die Initiative für eine Rahmenplanung Gronau ergriffen

„Wir wollen mehr Chancen für Gronau: Die Lage des Stadtteils unmittelbar an der Grenze zu Köln, seine sehr gute Bus- und Bahnanbindung, der trotz aller Belastungsfaktoren immer noch hohe ökologische Wert und die Tatsache, dass hier wahrscheinlich viele Flächen mit einem relativ überschaubarem Aufwand aufgewertet werden können, prädestinieren Gronau als einen künftigen Entwicklungsschwerpunkt im Stadtgebiet“, erläutert Klaus Orth. Der bei der SPD für Gronau zuständige Stadtverordnete und ehemalige Bürgermeister hat die Initiative für eine Rahmenplanung Gronau ergriffen.

„Wir wollen erreichen, dass städtebauliche Mängel in Gronau beseitigt, realistische planerische Perspektiven für eine sozial, ökologisch und städtebaulich ausgewogene Entwicklung erarbeitet werden und der Stadtteil in seinen Funktionen für die Gesamtstadt entlastet wird“, betont Klaus W. Waldschmidt (Vorsitzender der SPD-Fraktion Bergisch Gladbach).

Wir regen an, mindestens für die Dauer der Voruntersuchung eine begleitende Arbeitsgruppe der Ratsfraktionen und der Verwaltung zu konstituieren, die sich mit der näheren Zielformulierung der Untersuchung, ihren Schwerpunkten, Methoden und Datengrundlagen befassen soll. Ziel ist eine kostengünstige, problem- und zielorientierte Untersuchung, deren Umfang und Standards zwischen Rat und Verwaltung im Prozess praxisnah ausgehandelt werden und kein perfekter Datenfriedhof. Hierfür sollte im ersten Schritt das räumliche Untersuchungsgebiet exakt abgegrenzt werden.