Frank Stein in der Diskussion

Bergisch Gladbach sollte Mehrgenerationenhäuser aktiv als Instrument der Stadtentwicklung zur Förderung der Quartiere nutzen, darüber waren sich die Teilnehmer*innen des 5. SPD-Forums Paffrath einig.

Auf große Resonanz traf das Angebot mit Dorothea Corts (Vorsitzende des Vereins „mitein-anders“) und Frank Stein (Bürgermeisterkandidat von FDP, Bündnis 90/Die Grünen und SPD) über neue Wohnmöglichkeiten in Bergisch Gladbach zu diskutieren. Die vielen anwesenden Bürger*innen formulierten ihren Bedarf: Attraktive und bezahlbare Wohnangebote, die den Austausch und das Zusammenleben der Menschen über Generationen und Einkommensgrenzen hinweg fördern.

Dabei wurde deutlich, dass die Stadt gut daran täte, entsprechende Initiativen zu unterstützen: „Wir würden ja gerne unser zu groß gewordenes Haus an junge Familien weitergeben, wenn wir ein Angebot in der Stadt finden könnten“, so ein Teilnehmer. Das viele Menschen den richtigen Zeitpunkt zum Wechsel verpassen, liegt auch daran, dass Alternativen zu wenig bekannt sind. Dorothea Corts wies darauf hin, dass „es sehr wichtig ist, dass die Städte und deren Verwaltungen die Menschen mehr dabei unterstützen, neue Wohnformen in den Gemeinden zu entwickeln. Denn nur durch kreative Ideen kann die Wohnsituation verbessert werden.“ So entsteht in Refrath gerade das erste offiziell geplante Mehrgenerationenhaus in Bergisch Gladbach.

Frank Stein stellte in der Diskussion fest, dass die dort aufgeworfenen Fragen ihn auch schon betreffen. „Dies ist eine Frage, die meine Frau und ich uns auch stellen, spätestens wenn unsere fast erwachsenen Kinder ihre eigenen Wege gehen. Mehrgenerationenhäuser sind eine gute Antwort auf diese Frage. Deshalb sollten wir Initiativen wie „mitein-anders“ tatkräftig unterstützen. Als Bürgermeister werde ich das mit Überzeugung tun.“