Der SPD Ortsvereinsvorstand mit Achim Rieks und dem Team von Himmel un Ääd.

Das ökumenische Begegnungscafé Himmel un Ääd in Schildgen übernimmt eine wertvolle Aufgabe im Stadtteil. Es versorgt die Bürgerinnen und Bürger nicht nur mit Kaffee und Kuchen, sondern sorgt mit einem niederschwelligen Angebot für Begegnungen zwischen den Bürgerinnen und Bürgern und das schon seit mehreren Jahren.

Was 2010 als Marktcafé der beiden Kirchengemeinden in Schildgen – anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Herz Jesu Kirche – freitagsvormittags begann, entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einer ökumenisch getragenen Institution. Im Jahr 2012 schloss sich ein Kreis von 14 Personen zusammen, der das Ziel verfolgte, den Dialog zwischen Bürgerinnen und Bürgern durch einen niederschwelligem Begegnungsort zu verbessern und aktiv den Stadtteil zu gestalten. Ein Beispiel dafür ist die Initiative „Mobile Nachbarn Schildgen“, die auch von dem Begegnungscafé unterstützt wurde. „Wir versuchen neuen Projekten den richtigen Schub geben zu können, damit die Projekte sich nach einer kurzen Zeit selber tragen und wir uns wieder etwas zurückziehen können“, so der Vorsitzende des Trägervereins Achim Rieks

Unter den Gründungsmitgliedern war auch Rolf Ibe, der als sachkundiger Bürger auch die SPD-Ratsfraktion unterstützt. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Dagmar Ibe übernimmt er wöchentliche nicht nur Schichten innerhalb des Cafébetriebs und, sondern vernetzt auch verschiedene Personen miteinander. „Mein Ziel ist es, hier Leute ins Gespräch zu bringen, die sonst nie miteinander sprechen würden. Oft gelingt mir das.“ Darüber hinaus ist er auch einer der Revisoren von Himmel un Ääd.

Achim Rieks, Vorsitzender des Trägervereins, empfing den Ortsvereinsvorstand der SPD Bergisch Gladbach sehr herzlich und stellte das Café mit seinen vielen Aspekten und Aufgaben vor. Das Café hat sich in den letzten Jahren nicht nur nach innen entwickelt, was unter Anderem an den Zahlen der inzwischen ca. 75 Ehrenamtlichen ablesbar ist, sondern auch nach außen. Dem Himmel un Ääd-Team sind bei der Unterstützung sozialer Projekte die beiden Aspekte Information und Hilfe wichtig. So wird jeweils für ein Quartal im Doppelpack über lokale Sozialprojekte und deren Arbeit sowie über „Eine-Welt-Projekte“, die aus Trinkgeldern und Spenden unterstützt werden, informiert. Ebenfalls werden im Café Fairtrade-Produkte zum Verkauf angeboten. Zudem beteiligt sich Himmel un Ääd an der Kampagne „FairTradeStadt Bergisch Gladbach“.

Ganz besonders stellte Herr Rieks auch die Arbeit der Ehrenamtlichen heraus. „Ohne unsere vielen Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler wäre dieses Projekt nicht so erfolgreich. Es wäre sicher schon gescheitert und hätte sich sicherlich nicht so entwickelt.“

„Menschen zusammenbringen ist eine große Kunst, die das Team von Himmel un Ääd mit viel Herzblut betreibt. Dieses Café ist ein wundervoller Ort der Begegnung. Ich finde das Engagement der vielen Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler großartig“, betont der Ortsvereinsvorsitzende Andreas Ebert am Ende des Abends.

Text: Sascha Keimer