Die Lebensqualität der Gronauerinnen und Gronauer möchte die SPD-Fraktion Bergisch Gladbach steigern und dafür sorgen, dass die städtebauliche und soziale Entwicklung in ihrem Stadtteil positive Impulse und Chancen bekommt.

Zu diesem Zweck will die Fraktion die Stadtverwaltung beauftragen, eine vorbereitende Untersuchung der wichtigsten planungs- und entwicklungsrelevanten Merkmale im Stadtteil Gronau, beispielweise die Entwicklung der Bevölkerung, vorzunehmen und nach deren Ergebnissen eine weitere Rahmenplanung für den Stadtteil zu entwerfen. In der nächsten Ratssitzung am 18. Februar soll bereits ein erster Beschluss gefasst werden (SPD-Antrag „Durchführung einer Untersuchung und Vorlage einer Rahmenplanung Gronau“). Der Entwurf sollte bis Ende Juni 2021 vorliegen.

Wir stellen fest: Im Stadtteil Gronau bedarf es an vielen Stellen einer Neuordnung von Nutzungen und der Bereinigung von städtebaulichen Konfliktlagen. Zurückliegende Planungsansätze konnten aus unterschiedlichen Gründen nicht oder nur teilweise verwirklicht werden. Zudem sind in Gronau auch viele Funktionen mit entlastender Wirkung für die gesamte Stadt angesiedelt, beispielweise der Wertstoffhof Kippemühle.

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Klaus Orth hat die Initiative für eine Rahmenplanung Gronau ergriffen
Klaus Orth hat die Initiative für eine Rahmenplanung Gronau ergriffen

„Wir wollen mehr Chancen für Gronau: Die Lage des Stadtteils unmittelbar an der Grenze zu Köln, seine sehr gute Bus- und Bahnanbindung, der trotz aller Belastungsfaktoren immer noch hohe ökologische Wert und die Tatsache, dass hier wahrscheinlich viele Flächen mit einem relativ überschaubarem Aufwand aufgewertet werden können, prädestinieren Gronau als einen künftigen Entwicklungsschwerpunkt im Stadtgebiet“, erläutert Klaus Orth. Der bei der SPD für Gronau zuständige Stadtverordnete und ehemalige Bürgermeister hat die Initiative für eine Rahmenplanung Gronau ergriffen.

„Wir wollen erreichen, dass städtebauliche Mängel in Gronau beseitigt, realistische planerische Perspektiven für eine sozial, ökologisch und städtebaulich ausgewogene Entwicklung erarbeitet werden und der Stadtteil in seinen Funktionen für die Gesamtstadt entlastet wird“, betont Klaus W. Waldschmidt (Vorsitzender der SPD-Fraktion Bergisch Gladbach).

Wir regen an, mindestens für die Dauer der Voruntersuchung eine begleitende Arbeitsgruppe der Ratsfraktionen und der Verwaltung zu konstituieren, die sich mit der näheren Zielformulierung der Untersuchung, ihren Schwerpunkten, Methoden und Datengrundlagen befassen soll. Ziel ist eine kostengünstige, problem- und zielorientierte Untersuchung, deren Umfang und Standards zwischen Rat und Verwaltung im Prozess praxisnah ausgehandelt werden und kein perfekter Datenfriedhof. Hierfür sollte im ersten Schritt das räumliche Untersuchungsgebiet exakt abgegrenzt werden.