Klaus Waldschmidt, Fraktionsvorsitzender

Den Kauf der Zanders-Flächen kommentiert unser Fraktionsvorsitzender Klaus W. Waldschmidt, im Anschluss an die – eigens für die Zanders-Flächen einberufene – Sondersitzung des Ausschusses für Umwelt, Klimaschutz, Infrastruktur und Verkehr am 5.4.2018, so:

„Nach Einsichtnahme in die Verträge, die Schadens- und Wertgutachten sowie die Verhandlungsprotokolle und den Schriftverkehr bin ich zu der Auffassung gelangt, dass der Stadt Bergisch Gladbach kein Schaden entstanden ist. Die Entscheidungsprozesse sind mir nachvollziehbar. Ich gehe davon aus, dass der Rat bei Kenntnis der mir nunmehr bekannten Umstände keine andere Entscheidung getroffen hätte.

Die mangelnde Kommunikation und Transparenz seitens der Verwaltung in der Angelegenheit sind mir deshalb auch nicht nachvollziehbar.
Vor der Ausübung des Vorkaufsrechts wurden die Ratsmitglieder – u.a. in Sonderveranstaltungen mit externen Fachleuten  – umfassend informiert. Dies hat nicht nur zum Vertrauen zwischen Rat und Verwaltung beigetragen, sondern auch zu einem einstimmigen Ratsbeschluss geführt. Die Mitglieder des Rates hätten deshalb zumindest unter diesem Aspekt über den Vollzug des Kaufvertrages in Kenntnis gesetzt werden müssen.

Der Erwerb der Zanders-Flächen  beinhaltet für unsere Stadt große Chancen, insbesondere auch im Hinblick auf die Regionale 2025. Ich glaube, die Verwaltungsspitze hat jetzt verstanden, dass zur deren Realisierung der enge Schulterschluss zur Politik erforderlich ist. Und dieser kann nur gelingen, wenn die politischen Entscheidungsträger künftig zeitnah und umfassend informiert werden.“