Manieja Arjumand-Nooria und Brigitta Opiela erhalten die Spende von Vera Werdes und Benedikt Bräunlich.

Auf der Jahresabschluss 2018 der SPD Bergisch Gladbach haben die Sozialdemokrat*i

nnen insgesamt 835 Euro für zwei lokale karitative Projekte gespendet. Zum einen für das Heilpädagogische Kinderheim in Bensberg und zum anderen für die Willkommensinitiative Refrath/Frankenforst, die auch die Unterkunft für Geflüchtete in Lückerath ehrenamtlich betreut.

Die erste Spendenübergabe in Höhe von 417,50 Euro fand in dem Innenhof des Lückerather Wohnheims für Geflüchtete statt. Die Willkommensinitiative Refrath/Frankenforst gründete sich im Oktober 2015 und betreut seitdem geflüchtete Menschen in Refrath und Frankenforst. Seit gut einem Jahr ist sie auch in Lückerath aktiv.
Brigitta Opiela, die die Spenden für die Willkommensinitiative entgegen nahm, und Manieja Arjumand-Nooria, die Leiterin der Unterkunft, schilderten den beiden stellvertretenden SPD-Vorsitzenden Benedikt Bräunlich und Vera Werdes, wie das Leben in der Flüchtlingsunterkunft ist und welche Perspektiven die Menschen haben.

In dieser Unterkunft leben neben alleinstehenden Frauen und Männern, alleinerziehende Frauen und Familien. Sie stammen aus vielen Krisenregionen der Erde und kommen entweder aus den Erstaufnahmeunterkünfte oder wollen gezielt nach Bergisch Gladbach, um zu arbeiten oder eine Ausbildung zu machen.

Brigitta Opiela, die Koordinatorin der Willkommensinitiative, erläuterte, dass die Menschen teils vor dem Auszug in eine Wohnung stehen, teils bekommen sie nur eine Duldung und haben kaum eine Chance eine Arbeit zu finden, obwohl sich hochmotiviert sind. Ein anderer Teil steht vor der Abschiebung. Des Weiteren sind die geflüchteten Menschen auf Hilfe gerade bei Behördengängen angewiesen, da die sprachliche Barriere oft ein großes Problem sei.

Wir sind den hauptamtlichen und ehrenamtlichen Kräften, die sich mit so viel Herzblut um die BewohnerInnen kümmern, sehr dankbar für ihre Arbeit. Es ist eine Aufgabe, die viel Empathie und Kraft braucht“, betont Vera Werdes.

Mit der Spende sollen verschiedene Dinge unterstützt werden. Unter Anderem das Betreiben eines Begegnungscafés, die Finanzierung von Festen sowie der Austausch mit verschiedenen Vereinen wie Migafrica oder ProGuinea. All dies soll sich wie ein Puzzle zusammenfügen, um die Integration so gut wie möglich zu gestalten. „Integration ist ein Marathon und eine Aufgabe, die unsere gesamte Gesellschaft betrifft“, resümiert Opiela.

Benedikt Bräunlich fasst die Spendenübergabe mit den Worten zusammen: „Geflüchteten Menschen soll und muss geholfen werden. Der Aufenthalt in der Flüchtlingsunterkunft sollte für alle nur ein Übergang sein und keine Dauerlösung. Mit unserer Spende wollen wir ihnen eine kleine Freude machen.“