Aktuell noch eine große Baustelle, aber bald soll hier eine Freitreppe zwischen der künftigen Schlossgalerie (rechts) und dem Goethehaus entstehen.

„Das Potential für einen neuen Lieblingsplatz für Bensberg sehen wir in den großen Sitzstufen an dem Platz vor der geplanten Freitreppe neben der Schlossgalerie. Deshalb hat sich unsere Fraktion einstimmig für diese Variante der Stützmauer mit den großzügigen Sitzstufen entschieden“, erläutert Klaus W. Waldschmidt, Vorsitzender der SPD-Fraktion Bergisch Gladbach.

Seine Fraktion hatte die Verwaltung am 18. Februar zur Fraktionssitzung eingeladen, um sich über die verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten der Schlossstraße – insbesondere der Mauer an der Treppe seitlich der künftigen Schlossgalerie –  zu informieren. Diese große Freitreppe soll von der Schlossstraße hinauf zum alten Markt führen. Aktuell ist dort noch eine große Baustelle zu sehen

Die Verwaltung präsentierte den Sozialdemokratinnen und Sozialdemokarten drei Varianten der Stützmauer. Die erste Variante „Pur“ ist die bislang bekannte, mit der durchgehenden Mauer. Bei der Variante „Barcode“ wird die Mauer im oberen Teil immer wieder durch kleine Sichtfenster durchbrochen, die einen Blick auf den grünen Hang gewähren (ähnlich einem Barcode). Die dritte Variante „Sitzstufen“ beginnt mit einem Bereich von großen Sitzstufen über eine Länge von 15 Metern, an die sich die Stützmauer dann anschließt.

„Mit der Variante mit den Sitzstufen haben die Planer einen Entwurf vorgelegt, mit dem die Mauer auf ein moderates Maß verkleinert wird. Die Anlage von Sitzstufen erhöht die Aufenthaltsqualität des zentralen Platzes in Bensberg, auf dem künftig zum Beispiel Open Air-Veranstaltungen oder Public Viewing  stattfinden können“, bekräftigt Waldschmidt.